Auswirkungen Sanierung der L 83

Landtagsabgeordnete von Loga will Betreiberfamilie Sator am Wiedenfelsen helfen – Kleiner Dienstweg zu CDU-Parteifreund Thomas Strobl

Landtagsabgeordnete von Loga will Betreiberfamilie Sator am Wiedenfelsen helfen – Kleiner Dienstweg zu CDU-Parteifreund Thomas Strobl
CDU-Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga. Foto: Archiv

Baden-Baden, 19.02.2026, Bericht: Redaktion Zum Wahlkreis Baden-Baden gehören auch die Stadt Bühl und mehrere Gemeinden im südlichen Landkreis Rastatt. So richtet die Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga, CDU, ihren Blick in diese Nachbarschaft unserer Stadt.

Auch für manche Baden-Badener ist die «Eisbahn Wiedenfelsen» eine feste Größe in Sachen Schlittschuhfahren. Die Straßenbauarbeiten führen nun für die Betreiberfamilien der Gastronomie zu allerlei Schwierigkeiten. Für die Landtagsabgeordnete dürfte es mit ihrem Schreiben nicht nur ins Regierungspräsidium kurz Wege geben, um den in Bedrängnis geratenen Gastronomen zu helfen. Ein Wink in das Verkehrsministerium in der gemeinsamen grün-schwarzen Regierung müsste in Wahlkampf-Zeiten schnell Wirkung zeigen. Und wenn alles nicht hilft, gibt es bestimmt einen guten Kontakt unter Parteifreunden zu Innenminister Thomas Strobl. Das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe untersteht direkt dem Land Baden-Württemberg, genauer gesagt der staatlichen Verwaltung des Landes. Es ist der unmittelbaren Staatsverwaltung zugeordnet und untersteht Innenminister Strobl und der Aufsicht seines Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen des Landes Baden-Württemberg.

Die Mitteilung von Cornelia von Loga vom 18. Februar 2026 im Wortlaut:

Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga fordert nach L-83-Sperrung verlässliche Perspektiven für verlässliche Daten

Bei einem Vor Ort Termin mit der Betreiberfamilie Sator an der Eisbahn Wiedenfelsen hat sich die Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga gemeinsam mit Bühls Oberbürgermeister Matthias Bauernfeind ein aktuelles Bild der Lage verschafft. Auch wenn die Sanierung der L 83 zwischen Bühlertal und Wiedenfelsen seit Dezember 2025 abgeschlossen und die Strecke wieder befahrbar ist, hat die monatelange Vollsperrung über die entscheidende Vorbereitungsphase hinweg erhebliche Auswirkungen auf die diesjährige Wintersaison, nicht nur für die Eisbahn selbst, sondern auch für zahlreiche umliegende Betriebe entlang der Schwarzwaldhochstraße.

 

Die Eisbahn Wiedenfelsen ist seit vielen Jahren ein bedeutender Bestandteil des Wintertourismus im Schwarzwald. Sie wird von Schulklassen, Familien, Vereinen sowie zahlreichen Firmen und Gruppen genutzt und trägt damit wesentlich zur regionalen Wertschöpfung bei. In dieser Wintersaison bleibt die Anlage jedoch geschlossen. Hintergrund ist die Vollsperrung der L 83 von Februar bis Dezember 2025 infolge umfassender Felssicherungs- und Straßenbaumaßnahmen. Die Betreiberfamilie Sator wurde erst kurz vor Saisonbeginn über die unerwartet verlängerte Dauer der Sperrung informiert, zu einem Zeitpunkt, als Werbemaßnahmen bereits liefen und zahlreiche Buchungen vorlagen, die daraufhin abgesagt werden mussten.

«Die L 83 ist für den Anreiseverkehr unverzichtbar. Sowohl die unerwartet länger andauernde Sperrung als auch die späte Information darüber haben die Betreiber erheblich belastet und letztlich dazu geführt, dass eine Wintersaison unter diesen Bedingungen nicht mehr realistisch zu organisieren war», erklärt Cornelia von Loga. Betroffen seien aber nicht nur die Betreiber selbst: Auch viele umliegende touristische Anbieter benötigten verlässliche Rahmenbedingungen, um ihre Angebote planen zu können.

Mit Blick auf die kommenden Jahre sehen von Loga und Bauernfeind zudem weiteren Handlungsbedarf: Die vierte und letzte Etappe des Vollausbaus der L 83 ist erst für 2027 vorgesehen. «Für die Betreiber bedeutet dies, dass auch in den nächsten Jahren Einschränkungen durch Bauaktivitäten bevorstehen nicht ausgeschlossen sind, das ist eine erhebliche Herausforderung in einer Branche, die langfristige Planungssicherheit benötigt», so Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga.

Von Loga appelliert daher in einem Schreiben an das Regierungspräsidium Karlsruhe, frühzeitig klare und belastbare Rahmenbedingungen für die weiteren Bauphasen zu schaffen. Nur so kann der Weiterbetrieb der Eisbahn eine realistische Zukunftsperspektive behalten und können zugleich die umliegenden Betriebe in einer ohnehin angespannten Zeit verlässlich kalkulieren. «Es müssen gemeinsame Lösungen gefunden werden, die sowohl den baulichen Anforderungen als auch den berechtigten Interessen der regionalen Betriebe gerecht werden», betont von Loga abschließend.




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