Landtagswahl Baden-Württemberg am 8. März 2026
Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 – Chancen der Kandidaten Wahlkreis Baden-Baden – Hier alle Listenplätze – Cornelia von Loga Platz 7 – Joachim Heck Platz 68 – Kurt Hermann Platz 33

Baden-Baden, 04.03.2026, Bericht: Redaktion Mit dem neuen Wahlrecht in Baden-Württemberg kommt am 8. März ein personalisiertes Verhältniswahlrecht für die Vergabe der mindestens 120 Sitze im Landtag zur Anwendung.
Die Direktmandate werden durch Mehrheitswahl in den 70 Wahlkreisen und die übrigen Mandate nach dem Zweitstimmenergebnis der Parteien vergeben. Jeder Wähler kann aus der jeweiligen Liste ersehen, wie groß die Chancen für seinen Wunschkandidaten sind. So steht beispielsweise Cornelia von Loga auf Platz 7 der CDU-Liste. Der Kandidat der Grünen Joachim Heck wird auf Platz 68 der Liste seiner Partei für den Wahlkreis 33 Baden-Baden geführt. Joachim Kuhs, AfD, auf Platz 13 und Kurt Hermann, AfD, auf Platz 33. Für den grünen Kandidaten wird es so schwer werden, die eine Nachfolge des Landtagsabgeordneten Hans-Peter Behrens anzutreten. Dessen vermutlich gut bezahlter Büroleiter und Grünen-Co-Fraktionschef im Baden-Badener Gemeinderat, Fabrice Gireaud, übte sich in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen fünf Jahren in Enthaltsamkeit. Eine Folge könnte sein, dass es keinen grünen Abgeordneten mehr für den Wahlkreis 33 Baden-Baden im neuen Landtag geben wird.
In den 70 Wahlkreisen wird die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Erststimmen direkt in den Landtag gewählt. Ausschlaggebend für die Zahl der Sitze, die eine Partei im Landtag erhält, ist aber in erster Linie ihr Anteil an den gültigen Zweitstimmen. Erreicht eine Partei in Baden-Württemberg nicht mindestens fünf Prozent der Stimmen und gewinnt kein Direktmandat, erhält sie keine Sitze im Landtag. Dies ist die berühmte Fünf-Prozent-Hürde.
Wurden in den Wahlkreisen weniger Sitze erlangt, als der Partei nach ihrem Zweitstimmenanteil zustehen, kommt es in Höhe der Differenzzahl zur entsprechenden Verteilung von Listenmandaten. Die Reihenfolge der Sitzvergabe richtet sich nach der Reihenfolge der Bewerber auf der Landesliste. Wurden in den Wahlkreisen mehr Direktmandate erlangt als der Partei Sitze nach dem Zweitstimmenanteil zustehen, bleibt die Landesliste der Partei unberücksichtigt. Es entstehen Überhangmandate, die vollständig durch Ausgleichsmandate ausgeglichen werden. Zu diesem Zweck wird die Gesamtzahl der zu vergebende Sitze über 120 hinaus erhöht und die Berechnung der Sitzverteilung auf die anderen Parteien nach dem Höchstzahlverfahren so lange fortgesetzt, bis die Anzahl der Sitze der Partei mit den meisten Überhangmandaten erreicht ist. Dadurch erhöht sich die Zahl der Sitze im Landtags entsprechend.
Die Landeslisten in Baden-Württemberg: www.landtagswahl-bw.de
Wie sieht der Zeitplan bis zur Landtagswahl am 8. März 2026 aus?
• 5. bis 7. März 2026: Abschluss des Wählerverzeichnisses. Zwischen dem 3. Tag vor der Wahl und dem Tag nach der Wahl müssen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister das Wählerverzeichnis abschließen. Danach sind keine Änderungen mehr möglich.
• 6. März 2026: Noch bis 18 Uhr können Wahlscheine beantragt werden - in Ausnahmefällen, etwa bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung, auch am Wahltag bis 15 Uhr.
• 8. März 2026: Wahltag! Die Wahllokale werden um 8 Uhr geöffnet. Die Wahlscheine müssen spätestens bis 18 Uhr bei der zuständigen Wahlbehörde eingegangen sein. Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Die Auszählung der Stimmen beginnt.
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