Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „1000 Milliarden Euro wie Konfetti unters Volk streuen“ – „Auf jeden Fall noch Kanzler werden, ganz gleich was es kostet“
Baden-Baden, 13.03.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung.
Wer das aktuelle Trauerspiel in der politischen Führungsspitze der Bundesrepublik verfolgt, kommt zu keinem anderen Ergebnis als der AfD schon heute zur Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl zu gratulieren. Die Linken werden entweder mitregieren oder stärkste Oppositionspartei während alle anderen Parteien von ihren Wähler abgestraft werden wie weiland die FDP und entweder aus dem Bundestag fliegen oder mit einstelligem Ergebnis nur am Spielfeldrand stehen.
«Zum Erfolg verdammt» lautete der Leitartikel von Thomas Schmid in der «WELT AM SONNTAG». Da ging der erfahrende Journalist noch davon aus, dass der Kanzlerkandidat in spe nach seiner Wahl zum Kanzler die Ärmel hochkrempelt und rigoros nach dem von Trump vorgegebenen Motto «Deutschland first» zu Werke geht. Stattdessen hat dieser Wendehals bereits wenige Tage nach seiner kaum erfolgreichen Wahl zum Entsetzen seiner Wähler alles widerrufen, was er im Wahlkampf versprochen hat und geht nun zügig mit der Demontage von Deutschland zu Werke. Zunächst versucht er sich mit Hilfe der Resterampe der ehemaligen Arbeiterpartei SPD die erforderlichen Mehrheiten im Bundestag zu verschaffen und verspricht denen jeden ihrer Wünsche zu erfüllen. Da die Geldbeschaffung von immerhin 1000 Milliarden Euro, die er wie Konfetti unter das Volk zu streuen gedenkt, aber nicht ohne die GRÜNEN gelingt, wird nun auch denen noch jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Alle Prinzipen, sofern es diese überhaupt jemals gegeben hat, werden über Bord geworfen und alles dem Ziel untergeordnet, vor der Grube auf jeden Fall noch Kanzler zu werden, ganz gleich was es kostet und wer dabei auf der Strecke bleibt, nämlich das Land. Er ist auf dem besten Weg dem bisher unbeliebtesten Kanzler Scholz den Unbeliebtheitstitel streitig zu machen. Wer die letzte Hoffnung auf den bayerischen Löwen setzte, der ja immer mit lautem Gebrüll auf sich aufmerksam macht, sieht sich leider ebenfalls getäuscht, denn nun stellt sich heraus, dass diese Löwe, prächtig von Gestalt aber keine Zähne hat und deshalb auch in seiner Eigenwerbung in sozialen Medien meist von matschigem Mampf abbeißt statt an Knochen zu nagen.
Das Volk ist zwar langmütig, aber doch nicht so dumm wie sich die Politiker das wünschen und werden bei nächster Gelegenheit diesem Unwesen durch die Wahl der bisher von der Entscheidungsfindung ausgeschlossenen Parteien Einhalt gebieten. Und dafür kann man den Betreffenden nach Lage der Dinge schon heute gratulieren! Wir brauchen dringend wieder einen «starken Mann», der notfalls mit Brachialgewalt diesem sozialen Unfug ein Ende bereitet. Wir brauchen keinen Hitler mit all seinen Verbrechen, aber einen aufrechten Deutschen, der unter Beachtung aller bestehenden Gesetze unser Land wieder auf einen Pfad führt, auf den man stolz sein kann. Derzeit sind wir die Deppen von Europa, die zwar alles bezahlen, aber ansonsten nichts zu melden haben. Nach dem Ersten Weltkrieg hat Deutschland unter Missachtung der Versailler Verträge rigoros aufgerüstet. Und heute? Heute rennen die politischen Waschlappen durch die Gegend und suchen für viel Geld Partner, die uns im Ernstfall schützen könnten. Niemand wird uns schützen, wenn es hart auf hart kommt, denn jede Nation ist sich selbst die nächste. Also helfen wir uns selbst, aber bitte mit den richtigen Protagonisten!
Alternativ-Vorschlag: Bietet Putin für jedes Jahr, das er nicht angreift, 50 Milliarden Schutzgeld an. Dann reicht das Budget für 10 Jahre und dann gibt es aus natürlichen oder sonstigen Gründen wahrscheinlich auch keinen Putin (und keinen Trump) mehr.
Martin Müller-Petersen
Baden-Baden
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