Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Angeblich soll diese Öffnung dem besseren Verkehrsfluss an der Baustelle Hindenburgplatz dienen“ – „Absoluter Quatsch!“
Baden-Baden, 02.04.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung zu dem goodnews4-Bericht Kaiserallee wird bei Kolonnaden zum verkehrsberuhigten Bereich – Neue Großbaustelle Hindenburgplatz stoppt Verkehrsfluss in Baden-Baden.
Durch die Öffnung des bisher für den Autoverkehr gesperrten Bereichs an der Fieserbrücke/Kolonaden hat sich die Stadtverwaltung einen weiteren Schildbürgerstreich geleistet. Angeblich soll diese Öffnung dem besseren Verkehrsfluss an der Baustelle Hindenburgplatz dienen. Absoluter Quatsch! Genau das Gegenteil ist der Fall. Jetzt können die Anwohner des Bereichs Werderstraße und Friedrichstraße an den Kolonaden vorbei durch die Kaiserallee, die Inselstraße und die Luisenstraße wesentlich schneller stadtauswärt gelangen, als sich mühsam durch den Stau in der Fremersbergstraße vor dem Bertholdplatz und der Einfahrt zum Michaeltunnel zu quälen. Somit wird diese Möglichkeit zu einem höheren Verkehrsaufkommen in den Morgenstunden am Hindenburgplatz führen und nicht der Verkehrsberuhigung dienen.
Besonders erfreulich auch für die Touristen, die morgens oder abends im Bereich Sophienstraße und Leopoldplatz Richtung Kolonaden, Kurpark flanieren und sich plötzlich mit Autoverkehr konfrontiert sehen. Und was geschieht während der Großveranstaltungen wie dem Pop-Festival und dem Weihnachtsmarkt?
Aber was kann man von dieser Stadtverwaltung schon an Geistesblitzen erwarten? Touristen stören in dieser Autofahrer-Stadt nur. Hier werden ja sogar Fußwege so geplant, dass man möglichst viele Parkplätze darauf unterbringen kann. Es gibt im Stadtbereich jede Menge Parkhäuser, die nur in extrem seltenen Fällen voll belegt sind. Warum verbannt man den Autoverkehr zu deren Gunsten nicht völlig aus dem Stadtbereich? Dann könnte sich Baden-Baden vielleicht wieder zu einer liebenswerten Fußgängerstadt entwickeln.
Wolfgang Holstein
Baden-Baden
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