Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – Antwort auf den Leserbrief von Alexander Lambertz – „Sie erzählen das Märchen vom bösen Westen“
Baden-Baden, 17.02.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Mark Lopatecki Stellung zu dem Leserbrief von goodnews4-Leser Alexander Lambertz Leserbrief «Meine Meinung» – «Kohl ist nicht mehr, heute ist Merz. Brandt ist nicht mehr, heute ist Scholz. Genscher ist nicht mehr, heute ist Lindner».
Es ist erschreckend, mit welcher Dreistigkeit hier die Realität auf den Kopf gestellt wird. Der Angriff auf die Ukraine war kein «Missverständnis», kein «Geheimprojekt der Kriegstreiber» und schon gar nicht die Schuld von Berlin oder Brüssel. Er war die gezielte, brutale Entscheidung eines Regimes, das seine imperialistischen Fantasien mit Blut und Leid durchsetzt – eines Regimes, das immer wieder bewiesen hat, dass es für Menschenwürde nur Verachtung übrig hat. Wer jetzt so tut, als wäre Frieden einfach eine Frage von «Verhandlungen», ignoriert die zentrale Tatsache: Russland hat diesen Krieg begonnen – und es könnte ihn jederzeit beenden, wenn es nur wollte. Doch stattdessen bombardiert es Städte, ermordet Zivilisten, tötet Kinder.
Und was tun die Apologeten dieses Terrors? Sie erzählen das altbekannte Märchen vom «bösen Westen», während der wahre Aggressor zum Opfer umgedeutet wird. Russland überfällt ein Nachbarland, begeht Kriegsverbrechen, massakriert Unschuldige – aber wer sich dagegen wehrt, ist angeblich der «Kriegstreiber»? Diese Umkehrung der Realität ist nichts anderes als schäbige Propaganda. Genau diese Propaganda wird in dem Leserbrief zum Besten gegeben. Lenin sprach einst von «nützlichen Idioten» – Menschen, die sich für fremde Interessen instrumentalisieren lassen und Lügen verbreiten, ohne die geringste Ahnung zu haben. Oder noch schlimmer: Menschen, die bewusst Unwahrheiten in die Welt setzen, um ihre eigene Agenda durchzusetzen. Handelt es sich hier um fehlgeleitete Naivität oder um handfeste Kreml-Desinformation?
Und dann die plump durchschaubare Panikmache vor der Wahl: Die Bundesregierung wolle «um jeden Preis» Krieg, Europa rüste angeblich «zwanghaft» auf, und nur eine ominöse «Alternative» könne uns retten? Nein. Es geht nicht um «Aufrüstung um jeden Preis», sondern um die simple Tatsache, dass ein souveränes Land nicht von einem Tyrannen überrollt werden darf. Wer jetzt «Frieden um jeden Preis» fordert, fordert in Wahrheit die Kapitulation der Ukraine vor Putin – mit allen fatalen Konsequenzen für die Sicherheit Europas. Wer glaubt, man müsse einen Diktator nur höflich bitten, damit er sein Morden einstellt, hat aus der Geschichte nichts gelernt.
Der 23. Februar ist tatsächlich eine Schicksalswahl. Aber nicht für jene, die sich von plumpen Parolen einlullen lassen. Sondern für diejenigen, die verstanden haben, dass echter Frieden nicht durch Feigheit und Wegducken entsteht, sondern durch eine klare Haltung gegen Aggression. Gehen Sie wählen und machen Sie Ihr Kreuz richtig. Bei der Partei, die Demokratie und Freiheit für unsere Kinder und unsere Enkel garantiert.
Dr. med. Mark Lopatecki
Baden-Baden
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