Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Baden-Baden ist keine Radler-Stadt, wir fahren lieber mindestens Porsche“ – „Wer in aller Welt kam bloß auf die Idee, diese Straße zur Radlerstraße zu machen?“

Baden-Baden, 30.08.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Rolf Kazmaier Stellung zu dem goodnews4-Bericht E-Räder brausen durch Baden-Baden – Rathaus: «Höchstgeschwindigkeit beträgt für alle 30 km/h, auch für die Radler».

«Ich bin der Sieger» – mir winkt der wertvolle Große Preis der Stabsstelle &lauqo;Zentrale Entwicklungsplanung/Mobilität» der Stadt Baden-Baden. Ich habe persönlich als Erster in der Fahrradstraße Maria-Victoria-Str. Bereich «Bertholdstraße bis Ludwig-Wilhelm-Platz» den mit der magischen Zahl belegten elften Radler (R) seit deren Eröffnung vor drei Wochen (W) registriert. Dieses Ereignis/Erlebnis betrachte ich als spektakulärer als meine Beobachtungen von Walen vor Island oder die Weißflossen-Lagunenhaie um Tahiti und deren Inseln.

Drei W «Fahrradstraße» und elf R, das sind quasi 3,66 R pro W. Vielleicht ist das ein bisschen unglücklich erklärt – also, besser so: 2W4R+1W3R= 11 R (w/m/d). Das ist m.E. nicht so arg viel! B.-B. ist keine Radler-Stadt, wir fahren lieber mindestens Porsche, MB, vielleicht noch Audi. Wer in aller Welt kam bloß auf die Idee, diese Straße zur Radlerstraße zu machen? Wobei diese Straße wirklich nichts mit dem Traum «Radallee vom Bahnhof bis Mühle» zu tun haben kann – passt überhaupt nicht in das «Streckenplanungsnetz». Entweder rasen die Radler diesseits der Oos auf der Lichtentaler Str. vorbei oder jenseits der Oos auf der Lichtentaler Allee Richtung «Fieser», um dann weiter zu radeln.

 

Anderseits ist diese neue R-Straße noch nicht so sehr bekannt, dass sich, auf Grund der beschaulichen malerischen Idylle, ein Umweg lohnen würde und es ist ja auch Sommer und ein bissel warm, da fahren nicht so viele. Vielleicht muss ich in der Zeit vom 15.12.-31.01. durch einen «Späher» das Aufkommen neu zählen lassen? Das aber dann sparsamer als das 32 000.- Euro KI-Zählgerät der Stadt. Oder man beauftragt einen «Detective-Officer» Agent 007 oder 009 des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, zur «Strichmachzählung» und der wiederum kann dann Verstöße sofort abkassieren und mehr einnehmen als aufgewendet wird.

PS: Mitarbeiter des Ordnungsamtes geben auf den Knöllchen nicht Name, Dienstgrad, Einheit an, sondern Kennziffern von 001 bis mind. 013.

Rolf Kazmaier
Baden-Baden


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