Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Billig-Bus-Touristen, die Baden-Baden laut Tourismus-Chefin dringend benötigt, um Luxus-Hotels zu füllen“

Baden-Baden, 11.04.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung zu dem goodnews4-Bericht «Wir sind Welterbestadt, also das reicht eigentlich schon» – Alexander Wieland zum bevorstehenden Amtsantritt des Baden-Badener OB: «Erwartung jetzt nicht nur an den Herrn Jung, sondern auch an den Gemeinderat».

Schade, aber nun ist auch der bisher solide Erste Bürgermeister Wieland unter die Sprücheklopfer und Schaumschläger gegangen. Sein Interview in der heutigen Ausgabe der goodnews4 ist nur sinnloses Geschwurbel, getragen von der Hoffnung, dass die Bürger die Hilflosigkeit der Stadtverwaltung bezüglich der Zukunft von Baden-Baden nicht merken.

Bei den in seiner Verzweiflung benannten Attraktionen handelt es sich im Prinzip doch nur um «neuen Wein in alten Schläuchen», kurz um den alten Zopf von Vorgestern und praktisch nur um privat finanzierte Projekte, deren Dukatenesel ein langes Leben beschieden sein möge, sonst gehen in Baden-Baden endgültig die Lichter aus. Auch betont er die Fertigstellung die vielen luxuriösen Hotels, verrät aber nicht wie er die zu füllen gedenkt. Und sein Hinweis auf die Super-Attraktion «Bähnle» ist geradezu lächerlich und zeugt ebenfalls von absoluter Hilflosigkeit.

 

Sicher wird sich jeder ausländische Tourist jetzt zweimal überlegen, ob er den Freizeitpark in Rust, oder die Bähnle-Attraktion in Baden-Baden besuchen soll. Dieses Bähnle ist u.a. am Busbahnhof in der Eisenbahnstraße stationiert und führt von dort Stadtrundfahrten durch, und zwar genau mit der Klasse von Billig-Bus-Touristen, die Baden-Baden laut der Tourismus-Chefin Waggershauser dringend benötigt, um die Luxus-Hotels zu füllen.

Wahnsinn, aber dem Schwachsinn sind in dieser Stadtverwaltung scheinbar keine Grenzen gesetzt. Es wird wirklich spannend zu sehen, wie der neue OB sich in diesem Käfig voller Narren schlägt. Entweder er versucht wirklich Änderungen herbeizuführen und holt sich dabei einen Herzinfarkt oder hält es mit Shakespeare «wie es euch gefällt» nach dem Motto «macht doch was ihr wollt».

Wolfgang Holstein
Baden-Baden


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