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Leserbrief „Meine Meinung“ – „Bleibt zu hoffen, dass am Ende nicht ein AfD-Mann ins Rathaus einzieht“ – „Dafür würden von Loga und Whittaker die volle Verantwortung tragen“

Baden-Baden, 29.01.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Rüdiger Fink Stellung zu dem goodnews4-Bericht CDU-Mitglieder sollen OB-Kandidatin retten – Brandbrief des Vorsitzenden Whittaker: «Ich würde mich freuen, wenn wir uns als CDU in Baden-Baden hinter Lencke Wischhusen versammeln können».

Cornelia von Loga und Kai Whittaker haben sich mit ihrer undurchsichtigen Hinterzimmer-Politik schwer verkalkuliert. Was sich die beiden im Alleingang erlaubt haben, ist komplett dilettantisch. Wenn man das CDU-Theater nicht hautnah verfolgen würde – man würde es nicht glauben. Ihre peinliche OB-Kandidatin Wischhusen sollten sie besser heute als morgen aus dem Verkehr ziehen. Schadensbegrenzung ist anders nicht mehr möglich.

Den Dritten im Bunde, «Wie tickt Berlin, wie tickt Stuttgart»-Gernsbeck, möchte ich ausdrücklich ausklammern und mit Kritik verschonen. Wer ein derart fahriges Interview zum Besten gibt (goodnews4.de vom 21. Januar), der sollte sich fragen, ob es nicht an der Zeit wäre, den Führerschein abzugeben. Aktuell muss er sich zudem mit Korruptionsvorwürfen in der eigenen Familie auseinandersetzen.

 

Mit seinem Brandbrief an die CDU-Mitglieder hat Whittaker alles nur noch schlimmer gemacht: Das Lügengebilde um die Kandidatenfindung, die Lobhudelei, die Aufforderung eine Kandidatin zu unterstützen, die mit ihrem Social-Media-Klamauk ins Dschungelcamp passt, aber nicht ins Rathaus von Baden-Baden.

Auf der Internetseite von Wischhusen steht wörtlich: «Zusammen mit meinem Partner und unserer 5-jährigen Tochter leben wir schon heute in Baden-Baden – unserer Wahlheimat. Auch den nächsten Generationen soll unsere Stadt ein Zuhause für alle sein.» So als würde für Generationen ab sofort Baden-Baden Heimat und Zuhause sein. Und nicht mehr Bremen. Genauso steht es auch in Whittakers Brief an die Mitglieder: «Lencke Wischhusen ist Anfang Januar nach Baden-Baden gezogen und seitdem jeden Tag voll im Wahlkampfeinsatz.»

Das ist nicht die Wahrheit! Wischhusen hat angeblich in der Friedhofstraße eine kleine Ferienwohnung bezogen, die sie für die Zeit des Wahlkampfs angemietet hat. Für solche Versteckspielchen und Unehrlichkeiten ist Baden-Baden zu klein. Hier wohnt die ehemalige FDP-Politikerin mit ihrer kleinen Tochter. Vorübergehend. Sie ist wohl auch nicht gemeldet in der Kurstadt.

Aber zurück zum CDU-Mitgliederbrief. Darin steht, dass Wischhusens Tätigkeit im Bremer Feierabendparlament vergleichbar wäre mit dem Landtag von Baden-Württemberg. Wie bitte? Ich glaube, dass man im Stadtrat von Stuttgart mehr zu tun hat. Die drei Buchstaben «FDP» sucht man in Whittakers Brief zudem vergeblich. Will Whittaker den Eindruck erwecken, dass Wischhusen für die CDU-Fraktion und nicht für die FDP gearbeitet hat? Es ist bekannt, dass die Dame aus Bremen mit der CDU nichts am Hut hat!

Mein Tipp: Am Wahltag wird sie in ihren schicken BMW-Sportwagen steigen, den Motor aufheulen lassen, wie sie es auf Social Media eindrucksvoll beschrieben hat, und zurück nach Bremen fahren, wo sie sich mit Moderations-Gelegenheitsjobs ihren Lebensunterhalt verdient.

Bleibt die Hoffnung, dass in der CDU Baden-Baden nicht alles beim Alten bleibt. Wenn noch ein bisschen Leben in der einst stolzen Partei ist, dann werden die beiden Politiker von Loga und Whittaker, die verantwortlich sind für die lächerliche Kandidatenfindung, schon bald der Vergangenheit angehören. Keiner wird sie vermissen! Dann hätte die Wischhusen-Kandidatur am Ende auch was Gutes gehabt. Bleibt zu hoffen, dass am Ende nicht ein AfD-Mann ins Rathaus einzieht. Dafür würden von Loga und Whittaker die volle Verantwortung tragen müssen!

Rüdiger Fink
Baden-Baden


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