Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Der Wahlkreis Rastatt/Baden-Baden hat mit Kai Whittaker (CDU) und Alexander Arpaschi (AfD) nun zwei Bundestagsabgeordnete in Berlin“

Baden-Baden, 28.02.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung zu dem goodnews4-Bericht Zwei Bundestagsabgeordnete aus Baden-Baden in Berlin – Alexander Arpaschi will auch im Gemeinderat bleiben – Hier alle Gewählten aus Baden-Württemberg.

Im Zusammenhang mit der Bundestagswahl sollte man auch einen Blick auf die Ergebnisse des eigenen Wahlkreises werfen. Dieser Blick wäre durchaus erfreulich, denn der Wahlkreis Rastatt/Baden-Baden hat mit Kai Whittaker (CDU) und Alexander Arpaschi (AfD) nun zwei Bundestagsabgeordnete in Berlin.

Die Frage welche die einheimischen Wähler bewegt ist: was tun die Betreffenden in Berlin eigentlich für ihren/unseren Wahlkreis?

 

Während der neue Abgeordnete Arpaschi sich erst noch beweisen muss, kann man von den dem langjährigen Abgeordneten Kai Whittaker durchaus Tätigkeits- und vielleicht sogar Erfolgsberichte erwarten. Welche Erfolge hat er für seinen Wahlkreis vorzuweisen? Er sitzt nun schon seit 2013, also seit über 12 Jahren in Berlin und der Steuerzahler hat bisher für seine Tätigkeit weit über 2 Millionen Euro ausgegeben und dafür sollte man ja wohl eine entsprechende Gegenleistung erwarten können. Oder sehen Sie das anders, lieber Leser?

Die vorgenannte Summe setzt sich zusammen aus monatlichen Diäten in Höhe von 10.075 Euro plus Spesen von monatlich 4.950 Euro. Nicht eingerechnet ist die Mitarbeiter-Pauschale in Höhe von monatlich 28.696 Euro, die jedem Abgeordneten zusteht, damit er seine Liebsten als «Mitarbeiter» auch noch gut versorgen kann.

Und jetzt, lieber Leser, überlegen Sie einmal was Sie selbst, gleich aus welchen Quellen monatlich erhalten. Sehen Sie da nicht ein klitzekleines Missverhältnis zu den vorgenannten Beträgen? Und vor allem auch in den jeweiligen Tätigkeiten. Jeder von uns muss sich tagtäglich beweisen, aber welchen Arbeitsbeweis müssen Politiker erbringen? Gar keinen, sie müssen höchsten zurücktreten, wenn sie zu viel Mist gebaut haben, aber ansonsten leben sie weiter herrlich und in Freuden, ohne für das finanzielle Fiasko aufkommen zu müssen, welches sie verursacht haben (siehe Verkehrsminister Scheuer der den Steuerzahler mit 500 Millionen Strafzahlungen wegen der gescheiterten Autobahn-Maut belastet hat).

Martin Müller-Petersen
Baden-Baden


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