Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Die AfD ist die neue Arbeiterpartei“ – „Nach den zwei ersten Landtags- und Kommunalwahlen in diesem Jahr“
Baden-Baden, 28.03.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Julian Beck Stellung zu dem goodnews4-Bericht Zwei Baden-Badener AfD-Stadträte schaffen es in den Landtag – Nun insgesamt vier Abgeordnete aus Bundestag und Landtag – Hier amtliches Endergebnis.
Nach den zwei ersten Landtags- und Kommunalwahlen in diesem Jahr werden die AfD-Eckpfeiler sowohl nach außen wie auch nach innen geschärft. Die AfD ist die neue Arbeiterpartei, das weisen alle Zahlen beider Wahlen eindeutig aus. In beiden Ländern führt die AfD in dieser Gruppe mit 39 Prozent (RLP) und 37 Prozent (BW) klar vor allen anderen. Betont werden müssen aber auch die zwei Gruppen der Angestellten und der Selbstständigen Unternehmer – sie bilden mit Werten von jeweils um die 20 Prozent ebenfalls starke Wählergruppen der AfD.
Ebenso ist die Blockbildung auch für den «letzten» Wähler klar geworden. Die Landesregierungen werden im Westen nicht aus den beiden Prozente-Gewinnern der Wahlen AfD und CDU gebildet, anstatt dessen geht die CDU mit linken Parteien zusammen. Gordon Schnieder (CDU) wird nach Manuel Hagel (CDU) der wichtigste «Wahlkampf-Helfer» für Ulrich Siegmund (AfD) und Leif-Erik Holm (AfD) im Osten. Schnieders Ankettung an die SPD macht deutlich, dass CDU-Wähler im Osten Koalitionen mit der SPD und der LINKEN erwarten müssen. Der Regierungszweck der CDU und der SPD besteht offensichtlich zuallererst in der Bildung eines «AfD-Verhinderungsblocks». Entlastende, sachbezogene Politik im Sinne der Arbeitenden und selbstständigen Unternehmer steht für die CDU/CSU und SPD weiter erkennbar hintenan; so erörtern sie bereits eine Mehrwertsteuer-Erhöhung, die Abschaffung der kostenlosen Ehepartner-Krankenversicherung sowie die Abschaffung des Ehegatten-Splittings. Maßnahmen, die alle Bürger und Familien im Besonderen schwer treffen würden. Prof. Dr. Werner Patzelt zur Partei- Blockbildung bezeichnend in einem Presse-Interview: «Es gibt nur noch zwei Parteien: AfD und Anti-AfD.» So bleibt den Wählern in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September letztlich nur übrig die AfD zur absoluten Mehrheit zu wählen, um eine bürgerlich-freiheitliche und nicht-linke Politik zu bekommen.
Selbst einigen CDU-Politikern ist offenbar der eigene «Borderline-Kurs» zur Belastung geworden; so berichten Pressevertreter von CDU- Politikern, die endlich auf eine große «CDU-Niederlage» in den Landtagswahlen hoffen, um das eigene, paradoxe Charaden-Schauspiel beenden zu können.
Ach ja, wie herrlich – ich freue ich mich auf die ultimativen «Abrechnungs-Wahlen» im September, denn manchmal braucht es eben einen «Sturm für die Reinigung der Atmosphäre». Und einige der Parteien müssen wohl damit rechnen – um eine Fußballspiel-Formulierung aufzugreifen – an den Wahlurnen im September regelrecht «weg gebutzt“ zu werden.
Julian Beck
Baden-Baden
Quellen:
Landtagswahl Baden-Württemberg 2026: Wen wählten Angestellte und Selbstständige? | tagesschau.de.
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026: Wen wählten Angestellte und Selbstständige? | tagesschau.de.
Welche Reformen die Bundesregierung bis zum Sommer umsetzen will | tagesschau.de
«Einige CDUler hoffen auf eine Niederlage» | NIUS
Wenn Sie auch einen Leserbrief an die Redaktion senden möchten, nutzen Sie bitte diese E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
In Ausnahmefällen veröffentlicht goodnews4.de Leserbriefe auch unter einem Pseudonym. Die tatsächliche Identität des Verfassers ist goodnews4.de in jedem Fall bekannt.
«Spielregeln» für Leserbriefe an goodnews4.de
Die Leserbriefseite «Meine Meinung» bieten ein Meinungs- und Diskussionsforum, für das es auch einiger «Spielregeln» bedarf. Diese Regeln, die zum Teil vom Presserecht und sonstigen Rechtsvorschriften vorgegeben sind, sollten diesen Maßgaben folgen. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.
1. Der Verfasser eines Leserbriefes ist für diesen juristisch verantwortlich. Allerdings liegt bei goodnews4.de die publizistische und presserechtliche Verantwortung.
2. Ein Leserbrief darf scharfe Wertungen, Überspitzungen und deftige Kritik im Rahmen des öffentlichen Meinungsstreits enthalten. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Das gilt auch für Beiträge, die so genannte Schmähkritik enthalten. In diesem Zusammenhang: Gute Argumente überzeugen am besten. goodnews4.de veröffentlicht jeden Leserbrief, der diese Voraussetzungen erfüllt.
3. Leserbriefe sollten sich mit aktuellen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse beschäftigen. Private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.
4. Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht. Bei Pseudonymen muss die tatsächliche Identität des Verfassers bei goodnews4.de bekannt sein. Bei der Veröffentlichung eines Beitrags werden Vor-, Nachname und Wohnort genannt.
5. Beiträge von politischen Mandats- und Funktionsträgern, Vertretern von Organisationen, Verbänden, Institutionen und ähnlichen sind auf dieser Seite nicht vorgesehen, es sei denn sie antworten auf einen Leserbrief. Die genannten Vertreter haben andere Möglichkeiten, ihr Anliegen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen – zum Beispiel im redaktionellen Teil durch Pressemeldungen u.a.
6. Titelvorschläge (Überschriften) nehmen wir gerne entgegen, grundsätzlich entscheidet über die Titelsetzung aber die Redaktion.
7. Leserbriefe sollten elektronisch als E-Mail übermittelt werden und müssen die vollständige Adresse des Einsenders enthalten. Darüber hinaus benötigen wir eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen.
8. Der Einsender sollte erwähnen, worauf sich sein Beitrag bezieht. Sollte er sich auf einen goodnews4-Artikel beziehen, bitte mitteilen, wann dieser erschienen ist.
9. Für die Länge von Leserbriefen hat unsere Redaktion ein Limit von 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen gesetzt.
Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.







