Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Die, statt hier mit ihren SUVs durch die Gegend zu kurven, eigentlich ihr Land verteidigen sollten“
Baden-Baden, 25.07.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung.
Eigenartig, der erwartete Aufschrei zu meinem Leserbrief vom 23. Juli ist ausgeblieben. Ich hatte erwartet, dass sogenannten Gutmenschen es für richtig erachten, den Flüchtlingen ein angenehmes Zuhause in der im Leserbrief geschildeten Form zu bieten. Ich hatte schon die entsprechenden Gegenargumente vorbereitet, die ich dem geneigten Leser aber nicht vorenthalten möchte.
Erstens ist es einer amtlichen Statistik zu entnehmen, dass nur ca. 25 Prozent der ukrainischen Flüchtlinge einer geregelten, sozialversicherten Arbeit nachgehen. In anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise Polen und den Niederlanden, sind jeweils über 60 Prozent in geregelter Arbeit. Warum nicht in Deutschland? Weil man hier bekanntlich auch ohne Arbeit gut leben kann. Zweitens ist das Argument, dass es sich bei den Flüchtlingen überwiegend um Mütter mit Kindern handelt, nicht stichhaltig. Gibt es keine alleinerziehenden deutschen Mütter, die einer Arbeit nachgehen müssen? Doch, die gibt es in riesiger Anzahl, also warum kann man gleiches nicht von ukrainischen Müttern verlangen?
Nicht unerwähnt bleiben sollen allerdings auch die vielen wehrpflichtigen ukrainischen Männer, die, statt hier mit ihren SUVs durch die Gegend zu kurven, eigentlich ihr Land verteidigen sollten. Aber vielleicht kommt ja bald das Ersuchen an die deutsche Regierung, diese Personen auszuweisen. Und nachdem unser (Noch-)Kanzler diesen Ersuchen aus (deutschen) moralischen Gründen nicht entsprechen will, sollte diesen Personen zumindest jegliche staatliche Unterstützung gestrichen werden. Irgendwann müssen sich auch diese Personen um die Verlängerung ihrer Ausweispapiere bemühen und dies wird man ihnen von der ukrainischen Botschaft in Berlin mit Recht verweigern. Wie verhält sich Deutschland dann mit diesen dann illegalen Einwanderern ohne gültige Ausweispapiere?
Nochmal, es ist unsere moralische Pflicht, den Flüchtlingen Aufnahme, Kost und Logie zu gewähren, aber muss dies unbedingt im Sternebereich angesiedelt sein? Es gibt genug deutsche Rentner, die sich aufgrund ihrer geringen Rente an der Tafel versorgen müssen und kaum die Heizung aufdrehen, weil sie sich das eigentlich nicht leisten können. Vielleicht kommt ein Politiker mal auf die Idee, sich um die eigenen Landsleute zu kümmern, statt ständig Wohltaten in aller Welt zu verbreiten!
Und falls sich jemand zu einer Erwiderung meiner Auffassung durchringen kann, dann soll er in seinem Leserbrief bitte auch gleich angeben, wieviel Flüchtlinge er oder sie bisher in ihrer Wohnung bzw. ihrer Villa aufgenommen haben.
Wolfgang Holstein
Baden-Baden
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