Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt“ – „Die Ukraine wird diese Schulden niemals tilgen können“

Baden-Baden, 22.12.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung.

Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, wurde von seinen angeblichen Freunden in der EU jämmerlich im Stich gelassen. Zunächst bei den Sanktionen gegen Russland, dann beim Mercosur-Abkommen, welches er unbedingt abschließen wollte, das aber von den Französischen und Italienischen Landwirten, die zwar zusammen mit den Landwirten anderer EU-Staaten mit 390 Milliarden Euro jährlich (= 25 Prozent des EU-Budgets) subventioniert werden und trotzdem nicht zufrieden sind, blockiert wurde. Dann erlitt er eine Schlappe bei seiner Forderung, die russischen Staatsbankgelder für die Ukraine einzusetzen.

Die aktuelle Lösung der Ukrainezahlungen kostet den Deutschen Steuerzahler nun 700 Millionen Euro jährlich und das wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit, denn die Ukraine wird diese Schulden niemals tilgen können. Gleiches würde mit Sicherheit auch in einem eventuellen Kriegsfall geschehen. Auch hier würden einige Staaten aus der Verteidigungsbereitschaft ausscheren. Insbesondere der Wackelkandidat Macron, den man im deutschen Sprachgebrauch als «falschen Fünfziger» bezeichnen kann, sucht die Nähe zu Putin. Warum? Und warum will er alleine ein Gespräch mit Putin führen, statt zusammen mit den mächtigsten Europäischen Regierungschefs Starmer und Merz? Will er einen Separatfrieden für allfällige kriegerische Handlungen? Innenpolitisch sieht es für Merz auch nicht besser aus, seinen Kandidaten für den Vorsitz der Konrad Adenauer Stiftung hat man abblitzen lassen und den Posten einer Merkel-Freundin gegeben. Und was bundespolitische Entscheidungen betrifft, bestimmen Bas und Klingbeil von der SPD, wo es lang geht.

 

Da klingt der Ausspruch des Bayerischen Ministerpräsidenten wie Hohn, der da lautet: «Wir müssen Kompetenz vermitteln.» Stattdessen befindet sich der Kanzler derzeit in einer Verfassung wie ein Boxer der in der 1. Runde furchtbar vermöbelt wurde. Man darf gespannt sein, wie er sich verhält, wenn er im neuen Jahr zur zweiten Runde aus der Ringecke kommt. Hat er eine neue Taktik und überrascht seine Gegner mit raffinierten Finten oder lässt er sich weiter verprügeln und geht letztendlich k.o. Fazit: so kann es jedenfalls nicht weitergehen, weder in Deutschland noch in der EU!

Martin Müller-Petersen
Baden-Baden


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