Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Ein hohes Maß an Arroganz“ – „Fraktionsführerin der falschen Grünen“

Baden-Baden, 03.06.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Tina Tischer-Suphukhieo Stellung zu dem goodnews4-Bericht Absage von Grün-Rot in Baden-Baden – «Das sehen Sie richtig. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag» – «Ihre Anfrage können Sie sich künftig sparen».

Tina Tischer-Suphukhieo kandidiert auf der Liste der FDP für die Kommunalwahl in Baden-Baden.*

Zum Bericht vom 27.05. in goodnews4.de zur Duellverweigerung der beiden weiblichen Fraktionsführerinnen von Rot-Grün, kann ich nicht umhin, mich mit ein paar gesalbten Worten zu den beiden peinlichen Akteurinnen und ihrem undemokratischen und pressefeindlichen Verhalten gebührend einzulassen.

Es sind gerade mal ein paar Tage seit der letzten politischen Fehlleistung der beiden Paradevertreterinnen der «Bussi-Bussi Gesellschaft» vom gemeinsamen Freundeskreis des Rathauses vergangen. Man erinnere sich daran, dass beide Damen bei der Ehrenbürgerernennung vier männliche Kandidaten und keine Frau offenbar durchgewunken hatten. Jedenfalls ist bisher kein Widerspruch von den beiden Damen zu hören. Hier hatten die beiden erneut bewiesen, dass gerade sie eben keine Vertreterinnen eines modernen, selbstbewussten Frauenbilds sind. Beratungsresistent und gefangen in ihrer eigenen selbstgestrickten Arroganz fallen die beiden Politik-Dilettantinnen erneut in einer für die Demokratie unwürdigen Weise politisch unangenehm auf.

 

Liegt es an mangelndem Selbstvertrauen, fehlendem Intellekt, Bildungsdefiziten oder nur rudimentär vorhandenen rhetorischen Fähigkeiten, dass die beiden Vertreterinnen der Frauenquote ihrer Parteien den politischen Schlagabtausch verweigern? Man weiß es nicht, denn zu facettenreich sind ihre Defizite.

Wenig facettenreich ist allerdings das politische Vermächtnis der beiden Fraktionschefinnen für die Bürger. Auch bei fieberhafter Recherche und intensivem Nachdenken eruiert man bei beiden lediglich ein politisches Nullsummenspiel. In der Mathematik ergibt minus × minus = plus. In der Kommunalpolitik gilt dieses Naturgesetz nicht zwingend und aus minus × minus kann schnell ein fettes Doppelminus werden. Hierfür sind die beiden Fraktionsführerinnen ein beredtes Zeugnis.

Wenn man sich die beiden pampigen Absagen im Wortlaut so anschaut, ruft einem die Lebenserfahrung ins Gedächtnis, dass ein hohes Maß an Arroganz oft mit einem niederschwelligen Intellekt einhergeht. Eine Bewertung, ob dies bei Frau Mitzel und Frau Iding-Dihlmann zutrifft, steht mir natürlich nicht zu. Dies sollen besser die Wähler bei der anstehenden Kommunalwahl bewerten.

Die SPD-Fraktionsführerin fiel in der Vergangenheit, als sogenannte «Eidgenossin» in der Affäre um den sich selbst unter Korruptionsverdacht stellenden Stadtrat Gehri durch eine falsch abgegebene eidesstattliche Versicherung vor dem Landgericht auf. Damals war Sie in devoter, obrigkeitshöriger Willfährigkeit dem Geheiß von Ex-OB Mergen gefolgt, welche das Ziel hatte, die freie, kritische Presse per Gerichtsbeschluss mundtot machen zu lassen. Unbeirrt von ihrem Tun und ohne Reue tritt die meineidige Gesell*in nun erneut als Spitzenkandidatin für die SPD zur Kommunalwahl an.

Frau Iding-Dihlmann, die Fraktionsführerin der «falschen Grünen» war allerdings im Gegensatz zu anderen ihrer Fraktionskolleg*innen bei der meineidigen Fehlleistung nicht mit von der Partie. Der ehemalige Markenkern der sogenannten Grünen, die Bürger- und Menschenrechte, waren Frau Iding-Dihlmann dennoch wohl immer ein unangenehmes, lästiges Malheur, wenn man sich dabei mit den vermeintlich Mächtigen anlegen hätte müssen. Illegale Preisabsprachen, Korruption, Umweltverbrechen und andere Straftaten genauso wenig ein Problem wie Klüngel, Filz und Vetternwirtschaft für die FALSCHE Grüne, wenn man mit Interviewboykotts die kritische Presse ausbremsen und demokratische Standards bis auf das Niveau einer Bananenrepublik aushöhlen konnte.

«Die Medien sind die Wachhunde der Demokratie», schrieb seinerzeit in der Affäre Gehri die Vorsitzende Richterin am Landgericht den falschen Eidgenoss*innen ins politische Stammbuch. In jedem Fall lassen die unrühmlichen Vorkommnisse aus Gegenwart und Vergangenheit tief in die Charaktere der Spitzenkandidatinnen von rot-grün blicken.

Mit Freude & Respekt

Tina Tischer-Suphukhieo
Baden-Baden


*Anmerkung der Redaktion: Laut «Spielregeln für Leserbriefe an goodnews4.de» sind Leserbriefe von politischen Mandats- und Funktionsträgern nicht vorgesehen, es sei denn sie antworten auf einen Leserbrief. Bei Kandidaten für die Kommunalwahl handelt es sich nicht um politische Mandats- und Funktionsträger. Im Sinne der Transparenz weist goodnews4.de jedoch auf die Kandidatur hin.


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