Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „‚Erfolg‘ der Tourismus-Chefin Waggershauser“ – „Wo findet sich im nicht vorhandenen Tourismuskonzept ein Alleinstellungsmerkmal für Baden-Baden?“
Baden-Baden, 14.03.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung.
In einem langen Artikel kann das Karlsruher Print-Medium BNN den «Erfolg» der Tourismus-Chefin Waggershauser gar nicht genug feiern, hat sie es doch geschafft, einen alten/neuen Kongress mit angeblich 600 Teilnehmern nach Baden-Baden zu lotsen. Leider fallen in diesen Triumph aber ein paar Wertmutstropfen, denn derartige Veranstaltungen sind im Gegensatz z.B. zu Kuraufenthalten wie in einem Leserbrief (goodnews4 vom 13.03.2026) vorgeschlagen nicht nachhaltig. Des weiteren lasten diese Kongresse die Hotellerie nicht für eine oder zwei Wochen aus, sondern bestenfalls für eine oder zwei Übernachtungen, wobei anzunehmen ist, dass ein Großteil der im Südwesten beheimateten Kongressteilnehmer abends nachhause fahren wird um die hohen Übernachtungs- und Gastronomiekosten zu sparen. Ebenfalls als Damoklesschwert schwebt über diesen Veranstaltungen, dass sie sich ausschließlich mit der Automobil-Industrie befassen, also genau mit der Branche der Massenentlassungen bevorstehen und sich schon aus diesem Grund die Anzahl der dann noch vorhandenen Kongress-Teilnehmer erheblich reduzieren dürfte. Von den stark geschmolzenen Spesenkonten ganz zu schweigen.
Kurz: der Erfolg dieser Veranstaltungen ist mit einem großen Fragezeichen versehen und zum Jubeln ist wirklich kein Anlass zu erkennen. Es bleibt nach wie vor die Erkenntnis, dass Baden-Baden über kein nachhaltiges Tourismuskonzept verfügt. Hier wird mit diversen Klein- und nur wenigen größeren Veranstaltungen seit Jahren nur gekleckert aber nicht geklotzt. Wo findet sich im nicht vorhandenen Tourismuskonzept ein Alleinstellungsmerkmal für Baden-Baden?
Wolfgang Holstein
Baden-Baden
Wenn Sie auch einen Leserbrief an die Redaktion senden möchten, nutzen Sie bitte diese E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
In Ausnahmefällen veröffentlicht goodnews4.de Leserbriefe auch unter einem Pseudonym. Die tatsächliche Identität des Verfassers ist goodnews4.de in jedem Fall bekannt.
«Spielregeln» für Leserbriefe an goodnews4.de
Die Leserbriefseite «Meine Meinung» bieten ein Meinungs- und Diskussionsforum, für das es auch einiger «Spielregeln» bedarf. Diese Regeln, die zum Teil vom Presserecht und sonstigen Rechtsvorschriften vorgegeben sind, sollten diesen Maßgaben folgen. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.
1. Der Verfasser eines Leserbriefes ist für diesen juristisch verantwortlich. Allerdings liegt bei goodnews4.de die publizistische und presserechtliche Verantwortung.
2. Ein Leserbrief darf scharfe Wertungen, Überspitzungen und deftige Kritik im Rahmen des öffentlichen Meinungsstreits enthalten. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Das gilt auch für Beiträge, die so genannte Schmähkritik enthalten. In diesem Zusammenhang: Gute Argumente überzeugen am besten. goodnews4.de veröffentlicht jeden Leserbrief, der diese Voraussetzungen erfüllt.
3. Leserbriefe sollten sich mit aktuellen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse beschäftigen. Private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.
4. Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht. Bei Pseudonymen muss die tatsächliche Identität des Verfassers bei goodnews4.de bekannt sein. Bei der Veröffentlichung eines Beitrags werden Vor-, Nachname und Wohnort genannt.
5. Beiträge von politischen Mandats- und Funktionsträgern, Vertretern von Organisationen, Verbänden, Institutionen und ähnlichen sind auf dieser Seite nicht vorgesehen, es sei denn sie antworten auf einen Leserbrief. Die genannten Vertreter haben andere Möglichkeiten, ihr Anliegen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen – zum Beispiel im redaktionellen Teil durch Pressemeldungen u.a.
6. Titelvorschläge (Überschriften) nehmen wir gerne entgegen, grundsätzlich entscheidet über die Titelsetzung aber die Redaktion.
7. Leserbriefe sollten elektronisch als E-Mail übermittelt werden und müssen die vollständige Adresse des Einsenders enthalten. Darüber hinaus benötigen wir eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen.
8. Der Einsender sollte erwähnen, worauf sich sein Beitrag bezieht. Sollte er sich auf einen goodnews4-Artikel beziehen, bitte mitteilen, wann dieser erschienen ist.
9. Für die Länge von Leserbriefen hat unsere Redaktion ein Limit von 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen gesetzt.
Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.







