Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Fröhliche Party mit Antisemiten im Außenamt“

Baden-Baden, 28.09.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Boris Fernbacher Stellung.

Es ist nur noch widerlich! Da hat sich unsere Außenministerin Annalena Baerbock vor einer Woche zu einem exklusiven Dinner mit gegen Juden und Israel hetzenden Pro-Palästina-Aktivisten wie Emilia Roig und Alena Jabarine getroffen. Fröhliche Party mit Antisemiten im Außenamt. Leider passt das aber zur Politik von Frau Baerbock und ihren grünen Freunden: Unsere Außenministerin erklärt medienwirksam in pathetischen Worten ihre Solidarität mit Israel, lässt ihre Gesandten in der UNO dann aber regelmäßig gegen Israel gerichteten Resolutionen zustimmen und unterstützt über «humanitäre Hilfszahlungen» indirekt auch noch den Terror der Hamas. Obwohl sie dort niemand mehr ernst nimmt, jettet Frau Baerbock als Show fürs Fernsehen ständig in den Nahen Osten. Nach der Jüdischen Allgemeinen sagen israelische Offizielle hinter vorgehaltener Hand, dass sie auf solche selbst ernannten Freunde des jüdischen Staates getrost verzichten können. Focus titelt dazu: «Baerbocks Israel-Strategie ist peinlich für Deutschland». Gleichzeitig zögert unsere links-grüne Bundesregierung die im Einzelfall zu prüfenden Genehmigungen von Rüstungsexporten nach Israel bewusst hinaus,was de facto einem Boykott gleich kommt.

Unterdessen lädt Claudia Roth widerlichen Hass auf Juden propagierende «Künstler» zur Ausstellung documenta und klatscht auf der Berlinale bei der Aufforderung dieser «Künstler» zur Tilgung Israels von der Landkarte brav Beifall. Basem Said, Vorstandsmitglied der Neuköllner Grünen, steht mit radikalen palästinensischen Gruppen in engem Kontakt und Jerzy Montag von den Grünen lehnte es ab, staatliche Unterstützung für Organisationen von einer Prüfung auf Unterstützung oder Reproduktion antisemitischer Narrative abhängig zu machen. Er will also Staatsknete auch für Judenhasser.

Frau Baerbock und andere Grüne labern dem Bürger ständig mit Menschenrechten, Humanität und Völkerrecht die Hucke voll. Und der Partei Alternative für Deutschland (AfD) unterstellen diese grünen Oberlehrer Rassismus, Faschismus, Antisemitismus und alles Böse dieser Welt. Dabei ist die AfD eine der wenigen deutschen Parteien, welche sich nicht nur in Worten und Sonntagsreden, sondern auch in ihrer praktischen Politik IMMER solidarisch mit Israel und den bei uns lebenden Mitbürgern jüdischen Glaubens gezeigt hat:

Ende 2023 hat die AfD-Fraktion im Bundestag die Regierung in einem Antrag aufgefordert, die antisemitische Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) und deren Vorfeldorganisationen wie Samidoun und Demokratisches Komitee Palästina endlich zu verbieten (Drucksache 20/8738). Angesichts der Terrorangriffe der Hamas hat die AfD ebenfalls angeregt, die finanziellen Zuwendungen an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzustellen, da diese Gelder zu nicht unerheblichem Anteil auch für die militärische Aufrüstung der Hamas, die Versorgung von getöteten sogenannten «Märtyrern» - also Mördern und Terroristen - oder die antisemitische Indoktrination von Kindern an Schulen missbraucht werden (Drucksache 20/8739 und 20/8740). In Baden-Baden hat die AfD-Fraktion die Anbahnung einer Städtepartnerschaft mit einer israelischen Stadt ausdrücklich befürwortet. Die Stadträte der Grünen haben diese Idee ebenso wie Vertreter von CDU, SPD, FBB und OB Späth abgelehnt. Auch das Bemühen unserer jüdischen Mitbürger um Hilfe der Stadt bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz zur Errichtung einer neuen Synagoge wird von der AfD unterstützt. Von den Grünen dagegen hat man dazu nicht viel gehört.

Als Autor eines Buches über Jüdische Musikgeschichte und Mitglied der AfD sage ich ganz klar: Diese Außenministerin ist (nicht nur) mit ihren antisemitischen Eskapaden eine SCHANDE für Deutschland! Der Antisemitismus geht inzwischen weniger von Rechts als von Links und/oder dem Islam aus. Deshalb wird es höchste Zeit, dass die Grünen sich endgültig von ihrem antisemitischen Pro Palästina-Flügel und auch Frau Baerbock trennen und eine auch parteiinterne «Brandmauer» gegen Antisemitismus errichten.

Baerbock trifft Israel-Kritiker zum Abendessen - deutliche Worte von Andrea Kiewel → www.focus.de

Vertrauliches Baerbock-Dinner mit Israel-Feinden | Politik → www.bild.de

Aktuelle UN-Resolutionen: Deutschland verurteilt Israel acht Mal → www.mena-watch.com Kritik an Deutschlands UN-Votum «Enthalten ist nicht genug» → www.tagesschau.de

Waffenexporte: Deutschlands stiller Boykott gegen Israel → www.mena-watch.com

Jüdische Allgemeine: Baerbocks Bilanz → www.juedische-allgemeine.de

Baerbocks Israel-Strategie ist peinlich für Deutschland → www.focus.de

Documenta: Die deutsche Kulturbeauftragte Claudia Roth macht sich zur Handlangerin der Antisemiten → www.nzz.ch

Der Grüne und die radikalen Palästinenser → www.welt.de

Irritation bei den Grünen wegen Antisemitismus-Resolution des Bundestags → www.spiegel.de

Deutscher Bundestag Drucksache 20/8738 → dserver.bundestag.de

Deutscher Bundestag Drucksache 20/8739 → dserver.bundestag.de

Deutscher Bundestag Drucksache 20/8740 → dserver.bundestag.de

goodnews: Scharfe Worte im Baden-Badener Gemeinderat – Mehrheit gegen Städtepartnerschaft in Israel – AfD-Stadtrat Arpaschi an Grüne gewandt: «Ich schäme mich für euch» – OB Späth: «Kämpfe seit 25 Jahren Israelis und Palästinenser zusammenzubringen» → www.goodnews4.de

Vom Jerusalemer Tempel nach New York: 3000 Jahre jüdische Musikgeschichte Taschenbuch – 14. Februar 2018 von Boris Fernbacher → www.amazon.de

Michael Wolfssohn: Alt-Neues aus der jüdischen Buchwelt: Tovia Ben-Chorin, Isaac Breuer und 3000 Jahre Musikgeschichte → www.juedische-allgemeine.de

Boris Fernbacher
Baden-Baden


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