Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Gerade die Partei des „Lügen-Kanzlers“ – „Herr Bohnert scheint ja auch nicht gerade zu seinem Plakat zu stehen“
Baden-Baden, 14.02.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Matthias Hirsch Stellung zu dem goodnews4-Bericht Baden-Badener SPD-Stadtrat Sven Bohnert provoziert FDP mit Plakat in Lichtental – «Gedeckt durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit».
Sven Bohnert provoziert mit seinem «FDP-FAKE-PLAKAT» nicht nur, er outet sich und seine Partei auch gleichzeitig damit. Offensichtlich fehlen die eigenen politischen Erfolge, wenn einem nichts anderes einfällt, als die politischen Mitbewerber zu diffamieren. Und wenn das dann noch so gemacht wird, dass auf den ersten Blick nicht deutlich wird, wer denn der Urheber des Plakats ist, dann hat das mehr als nur einen faden Beigeschmack. Wenn durch die Verwendung des CIs der FDP, dann noch versucht wird, diese als Urheber erscheinen zu lassen, hat das nichts mehr mit Satire zu tun, sondern eher mit Täuschung und ist unterstes Niveau. Herr Bohnert scheint ja auch nicht gerade zu seinem Plakat zu stehen, ist sein Name doch äußert klein auf dem Plakat angebracht und wohl auch nur, weil dies sein muss.
Wohlwollend könnte man bei dem «schlechten Gedächtnis» ja noch auf Selbstironie schließen. Bei Herrn Bohnert erlaube ich mir dies jedoch auszuschließen und empfinde es eher als einen sehr schlechten Treppenwitz, als einen Schuss ins eigene Knie und ein klassisches Eigentor. Gerade die Partei des «Lügen-Kanzlers», der ja selbst, nach eigener Aussage, erhebliche Gedächtnis-Lücken hat, ist doch sehr schlecht beraten, das «schlechte Gedächtnis» ihres peinlichen Kanzlerkandidaten noch groß zu plakatieren.
Vielen Dank Herr Bohnert, Sie haben Ihrer Partei einen Bärendienst erwiesen und hoffentlich, dem einen oder anderen unentschlossenen Wähler, wieder eine wichtige Charakter-Eigenschaft des scheidenden Kanzlers in Erinnerung gerufen.
Das Enfant terrible der Baden-Badener SPD scheint auch nicht zu stören, dass er gleich gegen mehrere Vereinbarungen des Wahlkampfabkommens der Parteien verstößt, das auch die SPD gezeichnet hat. So heißt es darin: «Wir sind als Absender politischen Botschaft erkennbar, entweder durch ein im Wahlwerbemittel klar erkennbares Parteilogo oder durch den Account, mit dem ein Inhalt publiziert wird. Wir täuschen keine falschen Identitäten vor (z.B. mit Fake Accounts oder den Logos anderer Parteien), um die Urheberschaft von Botschaften zu verschleiern.»
Aber vielleicht hat Herr Bohnert ja auch selbst ein schlechtes Gedächtnis und das Wahlkampfabkommen schlichtweg vergessen. Allgemein scheint die Vergesslichkeit in der roten Partei ja eh ansteckend und ausufernd zu sein. Oder lügt man bewusst, wenn die Genossen, Entgegen der Versprechen, erneut Wählerstimmen mit dem Eingriff in die Tarifautonomie erkaufen möchten und das 7-Prozent-Versprechen einfach mal so kassiert haben?
Matthias Hirsch
Baden-Baden
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