Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Hart an der Grenze des Zumutbaren bewegender Vortrag von Alice Weidel“
Baden-Baden, 12.09.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung.
«Das Sandmännchen unter Drogen, seine Entourage die so begeistert klatscht, dass man sich unwillkürlich an die Werbung mit den Duracell-Äffchen erinnert fühlt, ein Finanzminister der als einziger der Ministerriege zu spät kommt, ein Wirtschaftsminister der gar nicht erscheint, weil angeblich krank (bei Bernd Höcke hatte man das als Feigheit ausgelegt), ein halb gefüllter Plenarsaal der beweist, dass die Wahlrechtsreform zurecht durchgeführt wird, damit die Hinterbänkler die ohnehin nie erscheinen, endgültig rausgeworfen werden und die Hoffnung, dass die Klimaanlage im Saal gut funktioniert weil so viel heiße Luft verbreitet wurde.» So und nicht anders kann man als Beobachter der Fernsehübertragung diese sogenannte Haushaltsdebatte beschreiben, die von den führenden Partei-Strategen allerdings zu 98,5 Prozent für das Thema Migration genutzt wurde und sich diesbezüglich hauptsächlich mit gegenseitigen Schuldzuweisungen befasste.
Ein geschliffener, sich hart an der Grenze des Zumutbaren bewegender Vortrag erfolgte von Alice Weidel, der man allerdings zurufen möchte «machen, nicht quatschen». Aber daran wird die AfD ja von allen anderen Parteien nach Kräften gehindert. Nun, man wird sehen, wie lange sich diese unselige Blockadetaktik noch aufrechterhalten lässt. Diese Debatte war jedenfalls von allen Beteiligten für das Fernseh-Publikum inszeniert, aber das ist ja schließlich der Sinn und Zweck des Staatsfernsehens.
Anzumerken wäre noch, dass etwa die Hälfte derer die auf den Regierungsbänken saßen, eifrig mit ihren Handys herumspielten. Wahrscheinlich hatte sie gerade das neueste Handyspiel für Erwachsene auf dem Display.
Wolfgang Holstein
Baden-Baden
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