Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Hilfeersuchen von Rastatt“ – „Gestern noch auf hohen Rossen, heute durch die Brust geschossen“

Baden-Baden, 03.03.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung zu dem goodnews4-Bericht Baden-Baden und Rastatt rücken zusammen in der Not – Erster Bürgermeister Alexander Wieland zum Austausch bei OB Müller.

Tja, so kann es gehen. «Gestern noch auf hohen Rossen, heute durch die Brust geschossen» (aus Reiters Morgenlied, von Wilhelm Hauff). Das trifft die aktuelle Situation in Rastatt auf den Punkt. Hat nicht Rastatt mit willfähriger Hilfe des Spruchbeutel-Landrats groß verkündet, man werde das neue Klinikum notfalls auch alleine stemmen, falls Baden-Baden seinen Anteil nicht erbringen kann? Hat nicht sogar der damalige OB Späth von Baden-Baden seine Zustimmung zum Standort Rastatt erteilt? Und jetzt? Kleinlaut sucht die OB von Rastatt den Schulterschluss mit dem aktuellen Stadtführer von Baden-Baden (goodnews4 vom 02.03.2026). Kein Wunder, wenn man von 100 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen plötzlich auf 1 Million Euro zurückfällt.

 

Nein sage ich, keine Hilfe für Rastatt, deren Führung sich in der Klinik-Angelegenheit absolut schäbig gegenüber Baden-Baden verhalten hat. Und es wird für Rastatt noch schlimmer kommen, wenn Mercedes seine dortiges Werk schließt, wie aus Insiderkreisen bekannt wurde. Mercedes hat, wie alle Autohersteller, große Probleme und spricht von Kosteneinsparungen. Dieses Wort, das altgedienten Mitarbeitern nur zu gut bekannt ist, bedeutet nichts anderes als Personalabbau, denn Personal verursacht zwangsläufig die höchsten Kosten. Aber keine der Traditionsmarken wird ihr Stammhaus auflösen, somit trifft dies bei Mercedes nicht Stuttgart, sondern die vielen kleinen Peripheriewerke wie Rastatt etc.

Dazu noch einmal die Frage, welche Hilfe erwartet Rastatt von der «Pleite-Stadt» Baden-Baden? Sollen der Blinde und der Taube eine Zweckgemeinschaft bilden?

Wolfgang Holstein
Baden-Baden


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