Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Man mag von dem amerikanischen Präsidenten halten was man will“ – „Wahrscheinlich der letzte Tanz auf dem Vulkan“
Baden-Baden, 27.11.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung.
Man mag von dem amerikanischen Präsidenten halten, was man will, aber uns Deutschen mit unserer Schrottregierung unter Führung eines Bonsai-Napoleon (Originaltext DIE WELT vom 24.11.2024) steht wirklich kein Recht zur Beurteilung zu. Auch wenn die diesbezüglichen Zukunftsaussichten nicht rosig erscheinen, bleibt uns doch nichts anderes übrig als abzuwarten was passiert.
Gerne verunglimpft man von deutscher Seite auch das neue Kabinett des US-Präsidenten mit dem Hinweis, die berufenen Minister hätten keine Ahnung von der Materie. Nun, sind wir doch mal ehrlich, welcher deutscher Minister hat schon Ahnung von der Materie? Dem Ergebnis nach zu urteilen, keiner!
Was uns das US-Kabinett aber voraus hat, sind Personen, die im Leben etwas erreicht haben, wie man an deren Millionen- und sogar Milliarden-Vermögen ersehen kann. Also haben diese Leute im Leben doch etwas erreicht, oder etwa nicht? Wenn man das deutsche Kabinett vergleicht, dann sitzen dort entweder Scheuklappen-Beamte oder ehemalige Freiberufler, die aber im Leben scheinbar nicht besonders erfolgreich waren, sonst wären sie nicht unter die Fittiche eines treusorgenden Staates geflohen. Falls sich jedoch in Deutschland ein Politiker findet, der es sich aufgrund seines Millionenvermögens leisten könnte, Politik ehrenamtlich zu betreiben, dann beginnt sofort die Neid-Debatte, statt dass man froh ist, endlich eine Person gefunden zu haben, die sich selbst am Leben erhalten kann und nicht ständig an der staatlichen Fürsorge hängt, wie beispielsweise Bundestagsabgeordnete, bei denen es sich oftmals um junge Menschen handelt, die von der (abgebrochenen) Schule kommen und noch nie einen Beruf ausgeübt haben. Und was produzieren diese Personen? Gesetze über Gesetze und Verordnungen über Verordnungen.
Man sollte es hier so halten, wie in den USA angekündigt, nämlich dass man die Hälfte der diesbezüglichen Aktenordner aus dem Fenster wirft. Das wäre der einzig richtige Weg zum vielfach angekündigten Bürokratieabbau und würde das deutsche Volk und die deutsche Wirtschaft aus einer tödlichen Strangulierung und von enormen Kosten für den überbordenden Beamtenappart befreien. Aber selbst wenn diese «Befreiung» gelingen sollte, wird sich der Wohlstand in Deutschland seinem Ende zuneigen. Nicht nur die Zölle, die uns die USA und wahrscheinlich auch China auferlegen werden, sondern auch die enormen noch unübersehbaren Kosten für die General-Sanierung von Deutschland zuzüglich der geradezu irrwitzigen Kosten für die immer dringend erscheinende Verteidigung werden uns an den Rand der finanziellen Leistungskraft (und darüber hinaus) bringen.
Die deutschen Industrie-Kapitäne, die ihre Firmen ins Ausland verlagern, versuchen die zur Entlassung vorgesehene Belegschaft mit dem Hinweis zu beruhigen, dass man auch für die künftige Fertigung intelligente und kreative Mitarbeiter benötigen würde. Ja, das stimmt, aber woher sollen die kommen? Wenn man die Pisa-Studien betrachtet, dann wird es einem angst und bange über die «Intelligenz» der künftigen Generation in diesem Lande. Kluge und kreative Ideen kommen in Zukunft aus dem Computer «KI» oder durch Mitarbeiter aus Asien, China und Indien, die eine entsprechende Schul- und sonstige Ausbildung mitbringen und schneller Deutsch lernen, wie viele Migranten die den Deutschen schon jahrelang auf der Tasche liegen.
Wahrlich keine rosigen Zukunftsaussichten und vielleicht auch der Grund, warum heute so viele Feiern/Veranstaltungen allerorten stattfinden, wahrscheinlich der letzte Tanz auf dem Vulkan.
Martin Müller-Petersen
Baden-Baden
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