Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „So kann man sich täuschen!“ – „Dann, aber erst dann, können wir sagen, ‚Baden-Baden great again‘“!

Baden-Baden, 03.03.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Rita Maria Hirsch-Ursinus Stellung zu dem goodnews4-Bericht Kai Whittaker und Ansgar Gernsbeck verkrümeln sich – Das letzte Aufgebot der CDU Baden-Baden «Wir für Wischhusen».

Meine Enttäuschung über unsere beiden Herren Ex-OB ist grenzenlos. Ich kann verstehen, dass sich ältere Herren durch eine junge, vitale Frau in ihren Bann gezogen fühlen. Aber es ist mir unbegreiflich, dass sich dadurch jeglicher politische Sachverstand minimiert.

Ja, der Mensch braucht Zukunftsvisionen. Zukunftsorientierung, die man in Baden-Baden in den letzten 10 Jahren leider nicht visualisiert hat. Aber wie können träumerische Aussagen, deren Realisierung in der derzeitigen Finanzsituation Baden-Badens unmöglich erscheinen, als heilbringendes Evangelium in den Vordergrund gestellt werden???

Baden-Baden hat unbestreitbar riesengroße Finanzprobleme, für die leider keine Partei geeignete Lösungen auch nur aufzeigt, geschweige denn verfolgt.

 

Noch vor einem Jahr, haben sich beide EX-OB, mir gegenüber in einem Telefongespräch geweigert, sich für den Erhalt des Klinikums in Baden-Baden und seiner Erweiterung einzusetzen, was Baden-Baden viele, viele Millionen Euro erspart hätte.

Wie kann man das finanzielle Desaster so total aus den Augen verlieren und ganz nach alter CDU-Manier und nach dem Slogan «Augen zu und durch – irgendwer wird schon bezahlen!» agieren?

Ich hoffe, die Baden-Badener lassen sich von der CDU nicht in diese gauklerische und unrealistische Wohlfühlwatte packen und erkennen noch vor der Wahl, dass letztendlich für alles der Baden-Badener Bürger der «Bezahler» sein wird.

Viel besser könnten doch die Ex-OBs ihren Tatendrang nutzen, indem Sie über eventuell noch bestehende Verbindungen zu Stuttgart finanzielle Hilfe für Baden-Baden erbetteln. Eine Aufgabe, bei der man zwar nicht im Rampenlicht steht, sich aber auch nicht in der Öffentlichkeit lächerlich machen kann. Politische Verantwortung zeigt man doch nur, indem man den Schuldenstand der Stadt nicht aus dem Blick verliert und einen Kandidaten unterstützt, der es als erste Aufgabe und Verpflichtung sieht, die Stadt finanziell zu sanieren und die anstehenden Probleme lösen will. Dann, aber erst dann, wird die Stadt wieder für hochtrabende Pläne und Höhenflüge gerüstet und bereit sein. Dann, aber erst dann können wir sagen, «Baden-Baden great again»!

Rita Maria Hirsch-Ursinus
Neuweier


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