Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Sollen wir Soldaten der Bundeswehr in die Ukraine entsenden, damit hunderttausende ukrainischer Männer bequem in Deutschland abhängen…“
Baden-Baden, 15.08.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Boris Fernbacher Stellung zu dem goodnews4-Bericht Mehrere Hundert Ukrainer im wehrfähigen Alter in Baden-Baden – Bundesinnenministerium nennt Zahl von 270.000 in Deutschland – Selenskyj erhöht Druck.
270.000 junge ukrainische Männer im wehrfähigen Alter halten sich als «Flüchtlinge» in Deutschland auf. Das sind 25 Prozent aller ukrainischer «Flüchtlinge» beiderlei Geschlechts. Gleichzeitig unterstützt der deutsche Steuerzahler die Ukraine mit über 30 Milliarden Euro inklusive vieler hochmoderner Waffensysteme, damit das zwischen Karpaten, Schwarzem Meer, Donezbecken und russischen Ebenen gelegene Land sich gegen den Aggressor Putin verteidigen kann. Der ukrainischen Armee fehlt es an Soldaten um die Front zu halten oder vielleicht sogar mal die russischen Truppen aus den von ihnen besetzten Gebieten zu vertreiben. In der westukrainischen Landwirtschaft herrscht eklatanter Mangel an Arbeitskräften und auch in der Industrie fehlen fleißige Hände.
Sorry, aber die von uns an die Ukraine gelieferten Kampfpanzer Leopard oder die Schützenpanzer Marder fahren doch nicht autonom ohne Besatzung. Und auch die von Deutschland gelieferten Mehrfachraketenwerfer Himars oder die Flugabwehrsysteme Patriot benötigen doch Menschen, welche sie bedienen. Sollen wir auch noch Soldaten der Bundeswehr in die Ukraine entsenden, damit hunderttausende junger ukrainischer Männer weiter bequem in Deutschland abhängen und Bürgergeld (Beschäftigungsquote ukrainischer «Refugees» in Deutschland = 26,5 Prozent) kassieren können. NEIN! Wer jung und gesund ist, muss zurück in die Heimat und sein in Bedrängnis befindliches Vaterland mit der Waffe in der Hand verteidigen. Und wer aus Gewissensgründen keinen Wehrdienst leisten kann, soll gefälligst in der relativ sicheren Westukraine als Helfer in der Landwirtschaft oder Mitarbeiter in der Produktion seinem Land dienen. Oder ist das zu viel verlangt?
Die Stadtverwaltung Baden-Baden sollte sich weigern, jungen und wehrfähigen ukrainischen Männern weiterhin in städtischer Hand befindliche Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Für diese jungen Männer sollte es auch keine Sprachkurse und andere Leistungen mehr geben. Wahrscheinlich würde die Stadt und OB Späth damit gegen Auflagen und Richtlinien aus Stuttgart oder Berlin verstoßen und erst mal Druck und Drohungen von diesen Regierungsstellen ausgesetzt sein. Okay; dann muss man halt später zähneknirschend einen Rückzieher machen. Aber es ist wichtig, dass die Stadt Baden-Baden endlich mal zumindest ein symbolisches Zeichen des zivilen Ungehorsams und Widerstands setzt. Das von Deutschland gewährte Schutzrecht ist nur für wirkliche politische Flüchtlinge und an Leib und Leben bedrohte Menschen gedacht. Es ist nicht für Menschen konzipiert, die sich dem Wehrdienst in ihrer Heimat entziehen wollen und/oder sich in Deutschland nur ein bequemeres Leben machen möchten.
Boris Fernbacher
Baden-Baden
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