Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Stadtrat Sven Bohnert und sein publizistischer Kampf gegen die AfD“ – „Jetzt sind die Chaoten entfernt worden“
Baden-Baden, 22.05.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Eugen Schmidt Stellung zu dem goodnews4-Bericht SPD-AfD-Streit um Philharmonische Parknacht in Baden-Baden – SPD-Stadtrat Sven Bohnert erwidert Offenen Brief – «Ein Dank an Herrn Arpaschi».
Der Stadtrat Sven Bohnert: Wer war er einst und wer ist er jetzt? 1994 und 1995 berichteten die Badischen Neuesten Nachrichten über den «heutigen Einzelkämpfer Sven Bohnert im Stadtparlament» gegen Bürgermeister Liebenstein, Zwosta und seine Ex-Fraktionskollegen der SPD. Das war mutig und anerkennenswert, weil ein Underdog gegen die Etablierten kämpfte. Es war ein interner Machtkampf in der örtlichen SPD, den Bohnert verlor. Sein Parteikollege, Rechtsanwalt und SPD-Stadtrat Joachim Knöpfel, später auch Fraktionsvorsitzender, sprach danach über den Kampf der Lager in der SPD, in dem Munition auch aus der untersten Schublade charakterlicher Eigenschaften verballert wurden: «Jetzt sind die Chaoten entfernt worden».
Sicher war auch Herr Bohnert damals schon gut geübt in aggressiver Polemik. Er ließ sich danach in einer Liste gegen Bürgerfrust zum Stadtrat wählen. Nach eigenen Aussagen betrachtete Herr Bohnert damals Rügen, die er während der Stadtratssitzungen erhielt, als Ehre. Sie bereitetem ihm keine Kopfschmerzen.
Inzwischen ist Sven Bohnert gereift, er wurde klug und weise. Heute kämpft er als SPD-Stadtrat in Veröffentlichungen wie ein Besessener auf die Seite der Mächtigen gegen die «Schwefelpartei» AfD, das «Tor zur Hölle». Er diskreditiert bei jeder sich bietenden Gelegenheit die AfD-Stadtratskollegen. Man kann den Eindruck gewinnen, Herr Bohnert wolle den auf 1.100 Seiten zusammengestellten Aussagen, die das Duo Ex-Innenministerin Faeser mit ihrem weisungsgebundenen Ex-Inlandgeheimdienstchef Haldenwang gesammelt hat, einige weitere Seiten hinzufügen.
Herr Bohnert fordert, dass die FDP-Fraktion im Stadtrat nicht Gemeinsamkeiten mit der «rechtsradikalen» AfD herausstellen sollte. Spalten, ausgrenzen, das will er beibehalten, wie er es in den 1990er-Jahren praktiziert hat!
Der AfD-Stadtrat Alexander Arpaschi wollte die Durchführung der Philharmonischen Parknacht in der Lichtentaler Allee retten. Herrn Bohnert interessiert das im Gegensatz zu vielen Bürgern überhaupt nicht. Er antwortet hämisch, Arpaschi wolle Kyffhäuser-Romantik und insinuiert Nationalismus wegen der Barbarossa-Sage. Arpaschi wolle eine Wagner-Gala und insinuiert, man möchte dem Antisemitismus frönen. Wie soll mit solchen Leuten nützlich für Baden-Baden gearbeitet werden? Na ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagen manche Leute.
Eugen Schmidt
Baden-Baden
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