Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Und nun, Herr Späth? Was gedenken Sie nun zu tun?“

Baden-Baden, 16.04.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Wolfgang Holstein Stellung zu dem goodnews4-Bericht Rathaus Baden-Baden schießt zurück – Schuld bei der Landesregierung – «Seit vielen Monaten, ja Jahre, weist der Städtetag daraufhin, dass sich die finanzielle Lage der Kommunen immer weiter zuspitzt».

Sehr geehrter Herr Späth,

Sie sind Oberbürgermeister von Baden-Baden und werden von den Bürgern dafür bezahlt, dass Sie Schaden von der Stadt abwenden und für deren positive Entwicklung sorgen. In beiden Fällen haben Sie bisher versagt. Man kann es daher nur als faule Ausrede werten, wenn Sie zur Verteidigung Ihres Versagens nun auf die allgemeine Situation in den Städten und Gemeinden speziell durch die Flüchtlingsentwicklung hinweisen. Dieses überregionale Problem zu lösen, ist Sache der Landesregierung und des Deutschen Städtetages und nicht die des Oberbürgermeisters einer Kleinstadt.

 

Die finanzielle Misere in Baden-Baden ist seit langem bekannt und bestand bereits zu Zeiten, als die Wirtschaft in Deutschland noch boomte. Aber bereits seit Jahren wird der für die Finanzen verantwortliche Kämmerer von seiner/em jeweiligen Vorgesetzen wohl angehalten, die Zahlen möglichst positiv darzustellen, und durfte allenfalls darauf hinweisen, dass seine Zahlen auf Steuereinnahmen beruhen, die vielleicht nicht immer zu erzielen seien. Dies ist nun eingetreten und führt Baden-Baden zusammen mit der ungehemmten Ausgabenpolitik in die Katastrophe.

Und nun, Herr Späth? Was gedenken Sie nun zu tun und welche hochfliegenden Pläne werden nun endgültig begraben? Was können die Bürger/innen außer Ihrem Volksschädlichen Verhalten (Klinik-Neubau, gegen Bürgerbegehren, gegen Einwohnerversammlung etc.) und Ihren Bettelbriefen an die Landesregierung noch erwarten?

Wolfgang Holstein
Baden-Baden


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