Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – „Vom Regen in die Traufe“ – „‚Heiße‘ OB-Kandidaten in Baden-Baden“
Baden-Baden, 11.02.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Alexander Lambertz Stellung zu dem goodnews4-Bericht OB-Déjà-vu im «Haus Reichert» in Baden-Baden – Thomas Jung: «75.000 Euro finanziere ich selbst» – Ein Unterstützer im OB-Wahlkampf in Baden-Baden heißt Stefan Klocke.
Wenn man die öffentlichen Reaktionen auf die bekannten OB-Kandidaten bewertet, kann man nur hoffnungslos werden.
Zwei besonders gepushte Kandidaten werden uns mit Sicherheit nicht aus dem Schlamassel ziehen, denn Sie stehen für ein «weiter so» wie die längst gescheiterte Bundesregierung. Da wäre mal der Herr Jung. Dekaden tätig beim Staatsfunk SWR, er hat den Abbau des SWR sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht an der Spitze als Programmdirektor mit «begleitet». Es dürfte allgemein bekannt sein, dass (Ex-)SWR-Mitarbeiter mit «echtem» SWR-Vertrag zu den sorgenfreieren Menschen dieser Gesellschaft gehören. Als mutmaßlicher Konformist, kommend vom milliardenschweren politiknahen Staatsradio, wo man nie ernsthaft wirtschaften musste, ist von ihm für Baden-Baden kein Fortschritt zu erwarten. Wollte ich orakeln, würde ich sagen: Außer Phrasen und das übliche Programm antizyklischer Steuer- und Abgabenerhöhungen wird da wohl nichts kommen, er wird Baden-Baden auf seinem weiteren Abstieg möglicherweise eben auch wieder «begleiten». Wann will der Mann je Ökonomie gelernt haben? Wie kann ein Ex-Staatsfunker nur behaupten, er wäre «einer von uns»?
Und dann ist da noch die Frau Wischhusen, eine mir bis dato völlig unbekannte zugereiste Bremerin. Sie dürfte ebenso wenig «eine von uns» sein, wie Herr Jung oder der unsägliche ehemalige OB. Ein scheinbar unbeschriebenes Blatt, aber dann doch die Kandidatin von Kai Whittakers Gnaden. Ich will es mal so sagen: Wenn ein Kai Whittaker und seine CDU-Clique diese Kandidatin empfiehlt, kann das nicht gut für Baden-Baden sein. Zum einen bekommen wir dann eigentlich Kai Whittaker in Baden-Baden, der hier wohl nie gewählt werden würde, wäre er nicht auf Listenplatz 1 seiner Partei. Denn wes’ Brot ich ess’ des Lied ich sing! Ein Schelm, der denkt Frau Wischhusen könnte sich vielleicht erkenntlich zeigen, sollte sie erfolgreich sein!
Und dann sind da noch einige der übrigen Kandidaten. Ich möchte sie nicht über einen Kamm scheren, vielleicht sind welche dabei, die wirklich etwas in die richtige Richtung bewegen wollen, aller Bundes- und Europapolitik zum Trotz. Aber ich werde den Eindruck nicht los, dass die meisten vor allem auf 8 Jahre (was für ein Wahnsinn! viel zu lang!) üppigen Sold und Pensionsansprüche aus sind. Das soll ja schon vorgekommen sein…
Ach, was waren das noch Zeiten, als unter Dr. Carlein in dieser Stadt noch richtig was voran ging!
Alexander Lambertz
Baden-Baden
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