Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews-Artikel „Baden-Baden vor der Zahlungsunfähigkeit“ – „Kann man daraus schließen, dass Herr Strobl und seiner CDU das Schicksal von Baden-Baden und seinen Bürgern vollkommen am Arsch vorbei geht“?
Baden-Baden, 10.04.2025, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Sascha Zimny Stellung zu dem goodnews4-Bericht Baden-Baden vor der Zahlungsunfähigkeit – Hoffnung auf Hilfe aus Stuttgart.
Letzten Donnerstag fand im Runden Saal des Kurhauses die feierliche Übergabe der Ehrenbürgerwürde an Wolfgang Grenke und Karlheinz Kögel statt. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) war extra aus Stuttgart angereist, um die Laudatio auf Karlheinz Kögel zu halten.
Gleichzeitig steht die Stadt Baden-Baden vor der Zahlungsunfähigkeit. Die Verschuldung geht auf die 300 Millionen Euro zu. Es wäre «höchste Eisenbahn», jetzt mal mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und der Landesregierung in Stuttgart über konkrete Hilfestellungen für unsere Stadt zu reden. Leider scheiterte ein Versuch, im Rahmen der feierlichen Veranstaltung mit dem auch für die Kommunen zuständigen Herrn Strobl über unsere finanziellen Probleme zu sprechen. Nach Bericht von goodnews habe der Minister «ganz wenig Zeit gehabt».
Das wirkt mehr als befremdlich: Die Zeit, um mit einer Laudatio auf einen Ehrenbürger auf der Bühne zu brillieren, hat der Herr Strobl. Für die existenziellen finanziellen Probleme unserer Stadt hat er dann aber keine Zeit mehr. Da fragt man sich, was denn eigentlich wichtiger ist: Eine Stadt vor dem finanziellen Ruin zu retten, oder eine Lobrede auf einen hochverdienten Mitbürger unserer Stadt zu halten? Kann man daraus schließen, dass Herr Strobl und seiner CDU das Schicksal von Baden-Baden und seinen Bürgern vollkommen «am Arsch vorbei geht»?
Sascha Zimny
Baden-Baden
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