Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews4-Bericht „Doch kein ‚Quatsch‘“ – „Frau Waggershauser und Herrn Späth auf Verpflichtungen hinweisen“

Baden-Baden, 30.12.2024, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung zu dem goodnews4-Bericht Doch kein «Quatsch» – Zusätzliche Poller am Christkindelsmarkt in Baden-Baden – Konfusion im Rathaus: «Lücken als absolut unbedenklich eingestuft».

Nach der Lektüre der goodnews4-Ausgabe vom Samstag (28.12.2024) scheint es dringend angeraten, Frau Waggershauser und Herrn Späth auf die Bedeutung und vor allem auf die Verpflichtungen hinzuweisen, die von ihren hochtrabenden Titeln «Geschäftsführerin» und «Aufsichtsrat» ausgehen. Diese sind nicht nur dazu gedacht, schmuckvoll gestaltete Visitenkarten zu zieren, sondern beinhalten auch bestimmte Tätigkeiten, für die man selbst die Verantwortung trägt und die sich nicht nach der irrigen Meinung von Frau Waggershauser auf Dritte auslagern lassen. Ein Bankdirektor kann nach einem erfolgten Einbruch auch nicht die Schuld auf den Hausmeister schieben, weil der vergessen hat die Eingangstür zur Bank abzuschließen. Aber so stellt sich Frau Waggershauser die Erfüllung ihrer Tätigkeit vor, wenn sie auf die Aussage von angeblichen Sicherheitsexperten verweist und deren Beurteilung höher einstuft wie die vom einfachen, aber mit normalem Empfinden ausgestatteten Volk.

 

Und dass ein Aufsichtsrat, wie der Name schon aussagt, über seine Untergebenen die «Aufsicht» führt und darauf zu achten hat, dass diese ordnungsgemäß ihre Arbeit erledigen, hat dem OB Späth scheinbar auch noch niemand gesagt. Wer auch, wenn selbst im Gemeinderat sich nur wenige berufen fühlen, wirklich und mit Akribie ihrer freiwillig eingegangenen Verpflichtung nachzukommen. Aus dem Verhalten und den Tätigkeiten bestimmter Personen ist auch für den Außenstehenden klar ersichtlich, ob der oder die Betreffende seine/ihre Position durch Leistung oder durch Protektion erlangt hat.

Es ist eine bekannte und kostspielige Tatsache, dass sich in der Verwaltung von Baden-Baden die «Berater» die Klinke in die Hand geben. Offensichtlich ist man wegen der scheinbar nicht vorhandenen Fachkompetenz noch nicht einmal in der Lage, einfachste Entscheidungen zu treffen, ohne sich der Meinung von teuer bezahlten «Experten» zu versichern.

Dabei sprudeln die Mitarbeiter doch vor Tatendrang wenn man der Aussage des neuen Bürgermeisters Wieland glauben darf, wonach er neben seiner Tätigkeit im Amt, zusätzlich im Bauausschuss, im Forstausschuss, im Hauptausschuss, im Gemeinderat und in sage und schreibe 20 weiteren Gremien sitzt. Wie schafft ein Mensch so ein Pensum, wenn er gewissenhaft seine Aufgaben erfüllen will? Oder ist er der einzige Beamte weltweit der sieben Tage in der Woche je 20 Stunden täglich arbeitet? Wohl eher nicht, aber wahrscheinlich ist er der einzige Beamte weltweit er über eine Visitenkarte in Größe DIN-A 4 verfügt.

Man muss es leider immer wieder feststellen, diese Stadt wird, trotz ständiger Lobpreisungen (meist Eigenlob) schlecht und damit unter ihren Möglichkeiten geführt. Schade, aber bei diesem Führungspersonal keine Überraschung.

Martin Müller-Petersen
Baden-Baden


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