Leserbrief
Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews4-Bericht „Offenbar erneut Wahlschlappe für Baden-Badener Bundestagsabgeordneten Whittaker“ – „Whittaker mit dem niemand spielen will“
Baden-Baden, 29.05.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Philipp Bruder Stellung zu dem goodnews4-Bericht Offenbar erneut Wahlschlappe für Baden-Badener Bundestagsabgeordneten Whittaker – Angeblich nur zwei Stimmen bei Wahlen zum Landesgruppenchef.
Jagt diesen ungeliebten Whittaker zum Teufel – besser heute als morgen! In Baden-Baden hält man dem chronischen Verlierer und Fettnapfdapper tapfer die Stange.
Der Bundestagsabgeordnete und TikTok-Aktivist Kai Whittaker wollte Chef und Sprecher der Landesgruppe der CDU-Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg werden. Unter der Riege der Kandidaten war er der am längsten gediente Abgeordnete. Allerdings: Nur zwei von 28 Stimmen gingen an Kai Whittaker. Mutmaßlich ist eine der beiden Stimmen von ihm selbst.
An die CDU Baden-Baden gerichtet: Die 27 CDU Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg, die nichts von Eurem Whittaker wissen wollen – das sind die Parteifreunde, die tagtäglich mit ihm zusammenarbeiten (müssen). Sie kennen ihn besser als Ihr selbst. Sie wollen nichts mit Eurem Whittaker zu tun haben, weil sie ihn kennen! Der Vorsitzende einer Landesgruppe ist wie ein Klassensprecher. Und Whittaker ist ganz offensichtlich der Looser, mit dem niemand spielen will. Verstanden?
Das Wahlergebnis ist ja kein Ausrutscher, sondern ein politisches Misstrauensvotum. Ein langjähriger Bundestagsabgeordneter, der weder in Berlin noch vor Ort in seinem Wahlkreis erkennbar Profil, Führungsstärke oder Mehrheiten organisiert, ist für die CDU Baden-Baden längst zu einer Belastung geworden. Die entscheidenden Fragen lauten deshalb: Warum halten die örtlichen Parteisoldaten in der Kurstadt weiter an ihm fest? Wann endlich ist Schluss mit dem Affentheater rund um Kai Whittaker? In wie viele Fettnäpfchen muss er noch treten? Was muss noch alles passieren, damit er endlich zum Teufel gejagt wird?
Der Sprecher der CDU-Landesgruppe ist auch Ansprechpartner für den Landesvorsitzenden Manuel Hagel. Und vor allem der scheint sehr glücklich zu sein mit dem Wahlausgang. Whittaker wäre für die Landes-CDU eine große Belastung gewesen. Whittaker ist verantwortlich für die gescheiterte OB-Kandidatur in Baden-Baden – was für ein Missgriff. Er hat der FDP-Kandidatin Wischhusen die Infrastruktur seines Abgeordnetenbüros zur Verfügung gestellt – und das gegen alle Regeln des Deutschen Bundestages!
Was macht Whittaker in Berlin? Niemand weiß es! Ein Außenseiter, offensichtlich ungeliebt und untätig, auf jeden Fall profillos. Kein Standing in Berlin - wir haben den Beweis nun schwarz auf weiß. Ich wohne in Baden-Baden und schäme mich für dieses Bürschchen! Bei der CDU Baden-Baden ist vermutlich Hopfen und Malz verloren. Ich kann ihr nur zurufen: «Jagd diesen Whittaker endlich zum Teufel. Und das besser heute als morgen!»
Der einzige Grund, weshalb an ihm festgehalten wird, sind die gefestigten Baden-Badener Korruptionsstrukturen. Man kennt sich, man unterstützt sich. Geschäftsführer städtischer Betriebe, die sich gegenseitig Fantasiegehälter genehmigen, ein CDU-Fraktionsvorsitzender, dessen Familienmitglied Aufträge von städtischen Tochtergesellschaften zugeschanzt bekommt, Bauunternehmen, die begünstigt werden – die Leo-Affäre war ganz sicher nur die Spitze eines Eisbergs! Die CDU ist unwählbar geworden in der Kurstadt. Hoffentlich wird nicht auch der neue Oberbürgermeister Thomas Jung Teil dieses korrupten, unmoralischen Systems! Das wäre ein Desaster! Warten wir es ab!
Philipp Bruder
Baden-Baden
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