Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews4-Bericht „Konfusion in Baden-Badener CDU“ – „Dulce et decorum est pro patria mori“

Baden-Baden, 26.02.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Rudolf Rust Stellung zu dem goodnews4-Bericht Konfusion in Baden-Badener CDU – Thomas Jung spricht angeblich nicht die Wahrheit– Kai Whittaker packt aus: «Noch am selben Abend hat Thomas Jung mich gebeten, dass er sich vorstellen darf».

Wenn sich jemand wie MdB Whit-Taker Sorgen über den besten Kandidaten für die Position des Baden-Badener Oberbürgermeisters macht, so kann man nur sagen: «Dulce et decorum est.» (Es ist süß und ehrenvoll). Ovid fügt allerdings noch hinzu: «pro patria mori» (für das Vaterland zu sterben). Diesen Dienst wird der konfuse (?) CDU-MdB, dessen Entscheidung eine Frau aus Bremen als Kandidatin zu küren, wohl weder uns Bürgern noch seiner Partei erweisen. Schade.

Eigentlich sollte man ihm gratulieren, denn in wenigen Sätzen hat er die Kriterien genannt, die der zukünftigen OB unserer Stadt erfüllen muss. Dazu führte er in seiner Presseerklärung vom 25. Februar 2026 aus: «Wesentliche Gründe bei der Beurteilung der Bewerber bei der CDU waren zum einen politische und unternehmerische Erfahrung sowie die Möglichkeit einer zweiten Amtszeit.»

 

Logisch, dass der «unabhängige» Kandidat Thomas Jung dann durch das Raster fallen musste, denn er hat weder politische noch unternehmerische Erfahrung. Er kennt weder den Gemeinderat noch die Stadtverwaltung und er ist auch «keiner von Uns»! Er ist ein Journalist, der m.E. jahrelang in führender Position des SWR mit POP-Programmen zur Entpolitisierung und Verdummung der Bevölkerung beigetragen hat. Ein Journalist im Rentenalter, der eine «Full-Service-Agentur» als Stichwortgeber benötigt, um bodenständig zu wirken.

Aber bis Bremen hätte MdB Whittaker nun auch nicht gehen müssen. «Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah‘!» – z.B. im Deutschen Bundestag, in der Person des gebürtigen Baden-Badeners Alexander Arpaschi. Ich habe mir z.B. seine Rede am 18. Januar 2026 im Bundestag angehört. Fünf Minuten, die sich wirklich lohnen! Der Mann bringt die Probleme auf den Punkt, transportiert dabei sogar unsere kommunalen Sorgen in den Bundestag. Mit zwei Studiengängen (Maschinenbau und Betriebswirtschaft), Erfahrungen als Gemeinderatsmitglied in Baden-Baden und freier Unternehmer ist er ein «Weißer Riese» unter allen Bewerbern, kurz: er ist eine Persönlichkeit!

Wenn die «Hütte brennt&rauqo;, hat man keine Zeit, sich über Sinn und Zweck von Brandmauern zu unterhalten. Baden-Baden ist auf bestem Weg, sich selbst abzuschaffen und das Erbe der «Sommerhauptstadt Europas» endgültig zu verspielen. Ich bin daher froh, dass sich Herr Arpaschi – trotz seiner Qualifikation und herausgehobenen Stellung als Mitglied des Deutschen Bundestages – bereit erklärt hat, unser Oberbürgermeister zu werden. Ich hoffe, dass auch die Mehrheit der Wahlberechtigten weiß, dass es bei dieser Wahl auf die PERSON ankommt. Glück auf!

Rudolf Rust
Baden-Baden


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