Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews4-Bericht „OB-Wahlkampf in Baden-Baden nun auf Russisch“ – „Affront wider unsere ukrainischen Mitbürger“

Baden-Baden, 17.03.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Michael Wemhöner Stellung zu dem goodnews4-Bericht OB-Wahlkampf in Baden-Baden nun auf Russisch – «Ukrainehilfe» wirbt für OB-Kandidatin Wischhusen – CDU-Gemeinderatskandidaten aktiv.

Welch ein Armutszeugnis, mir hat es schier die Sprache – die deutsche – verschlagen, als ich Ihren Bericht über die neue große Geistestat unserer OB-Kandidatin Frau Wischhusen las.

In unserer Stadt leben zurzeit mehr ukrainische Flüchtlinge als in jeder anderen Kommune in Deutschland, sie sind willkommen, weil sie unseres Schutzes bedürfen. Auch aus Russland stammende Menschen leben hier seit vielen Jahren. Auch sie waren und sind willkommen und sicher nur eine geringe Zahl unter diesen Mitbürgern heißen die «militärische Spezialoperation» von Wladimir Putin gut.

Sehr geehrte Frau Wischhusen, wenn Sie schon eine KI-Übersetzung ihres inhaltlosen Pamphletes veröffentlichen und damit zeigen, dass Ihnen aktuelle politisch-geographische Gegebenheiten fremd sind, sollten Sie sich doch um fachkundigen Rat bemühen, wenn Sie KI zu Rate ziehen.

 

Natürliche Intelligenz ist doch manchmal hilfreicher!

Einen übleren Affront wider unsere ukrainischen Mitbürger hätten Sie nicht wählen können.

Kleiner Tip: auf der Internetseite www.deepl.com gibt es die Möglichkeit, Texte in ukrainische Sprache zu übersetzen. Aber dafür müsste man zumindest über geringe Kenntnisse der Weltpolitik im Großen und Kleinen verfügen.

Хай живе Україна! (Übersetzung aus dem Ukrainischen für Frau Wischhusen: Es lebe die Ukraine!)

P.S.: Zum Ausgang der Stichwahl zur OB-Wahl halte ich mich natürlich an Marc Twain, der 1878 tatsächlich in Baden-Baden weilte. Er schrieb: «Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.«

Michael Wemhöner
Baden-Baden


Wenn Sie auch einen Leserbrief an die Redaktion senden möchten, nutzen Sie bitte diese E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Ausnahmefällen veröffentlicht goodnews4.de Leserbriefe auch unter einem Pseudonym. Die tatsächliche Identität des Verfassers ist goodnews4.de in jedem Fall bekannt.

«Spielregeln» für Leserbriefe an goodnews4.de

Die Leserbriefseite «Meine Meinung» bieten ein Meinungs- und Diskussionsforum, für das es auch einiger «Spielregeln» bedarf. Diese Regeln, die zum Teil vom Presserecht und sonstigen Rechtsvorschriften vorgegeben sind, sollten diesen Maßgaben folgen. Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.

1. Der Verfasser eines Leserbriefes ist für diesen juristisch verantwortlich. Allerdings liegt bei goodnews4.de die publizistische und presserechtliche Verantwortung.

2. Ein Leserbrief darf scharfe Wertungen, Überspitzungen und deftige Kritik im Rahmen des öffentlichen Meinungsstreits enthalten. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Das gilt auch für Beiträge, die so genannte Schmähkritik enthalten. In diesem Zusammenhang: Gute Argumente überzeugen am besten. goodnews4.de veröffentlicht jeden Leserbrief, der diese Voraussetzungen erfüllt.

3. Leserbriefe sollten sich mit aktuellen Angelegenheiten von öffentlichem Interesse beschäftigen. Private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

4. Anonyme Schreiben werden nicht veröffentlicht. Bei Pseudonymen muss die tatsächliche Identität des Verfassers bei goodnews4.de bekannt sein. Bei der Veröffentlichung eines Beitrags werden Vor-, Nachname und Wohnort genannt.

5. Beiträge von politischen Mandats- und Funktionsträgern, Vertretern von Organisationen, Verbänden, Institutionen und ähnlichen sind auf dieser Seite nicht vorgesehen, es sei denn sie antworten auf einen Leserbrief. Die genannten Vertreter haben andere Möglichkeiten, ihr Anliegen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen – zum Beispiel im redaktionellen Teil durch Pressemeldungen u.a.

6. Titelvorschläge (Überschriften) nehmen wir gerne entgegen, grundsätzlich entscheidet über die Titelsetzung aber die Redaktion.

7. Leserbriefe sollten elektronisch als E-Mail übermittelt werden und müssen die vollständige Adresse des Einsenders enthalten. Darüber hinaus benötigen wir eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen.

8. Der Einsender sollte erwähnen, worauf sich sein Beitrag bezieht. Sollte er sich auf einen goodnews4-Artikel beziehen, bitte mitteilen, wann dieser erschienen ist.

9. Für die Länge von Leserbriefen hat unsere Redaktion ein Limit von 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen gesetzt.




Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.