Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – Zum goodnews4-Bericht „Strafrechtliche Konsequenzen bleiben Kai Whittaker vorläufig erspart“ – „Verstrickungen und Abhängigkeiten des Baden-Baden-Filzes“ – „Vielleicht überzeugt mich Thomas Jung vom Gegenteil“

Baden-Baden, 24.04.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Tina Tischer-Suphukhieo Stellung zu dem goodnews4-Bericht Strafrechtliche Konsequenzen bleiben Kai Whittaker vorläufig erspart – Bundestagsverwaltung: «Abgeordnete müssen sich an Recht und Gesetz halten».

Es sind Leute wie der Fraktionsvorsitzende Ansgar Gernsbeck, Tobias Wald und der Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker, die maßgeblich verantwortlich sind für die Pleite und/oder den schlechten Ruf unserer Stadt. Dieser schlechte Ruf der Kurstadt strahlt weit ins Land hinein. Niemand wollte Oberbürgermeister werden – das Kandidatenfeld abgehalfterter Persönlichkeiten war schon legendär.

 

Man kennt sich, man hilft sich, man macht sich die Taschen voll. Oder die von Familienmitgliedern. Gemeint sind die CDU-Amigos. Und auch deshalb halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Sie schützen ihre Drittklassigkeit, fühlen sich sicher, auch wenn sie uns an ihren Unzulänglichkeiten teilhaben lassen. Vor allem schützen sie den von ihnen geschaffenen Raum von Vetternwirtschaft, Korruption und maßlosen Gehältern. Und da spreche ich nicht nur die Leo-Affäre an, bei der nur die Spitze des Eisbergs herauskam und abgeurteilt wurde. Die Amigos kontrollieren sich gegenseitig in den Gremien von Spielbank, Klinikum, Tourismusgesellschaften und Kurhaus. Alle profitieren davon. Und das soll so lange wie möglich so bleiben. Egal wer gerade Oberbürgermeister ist. Irgendwann kommt alles raus, auch was der eigentliche, ganz konkrete Anlass war für die gigantische Gehaltserhöhung von Frau Waggershauser. Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern!

Nun kommt Whittaker fast ungeschoren davon. Sein Fehlverhalten, die Infrastruktur des Bundestages für die OB-Kandidatin Wischhusen zu missbrauchen, bleibt erstmal ohne Konsequenzen. Auf jeden Fall ist er angezählt. Das letzte Wort über den völlig missglückten Ausflug der Familie Whittaker in die Baden-Badener Gastronomie ist auch noch nicht gesprochen oder geschrieben. Der Apfel fällt niemals weit vom Stamm, könnte man meinen.

Ich habe keine Hoffnung, dass sich mit dem neuen Oberbürgermeister irgendetwas ändert. Die Verstrickungen und Abhängigkeiten des Baden-Baden-Filzes sind zu massiv. Vielleicht überzeugt mich aber Thomas Jung vom Gegenteil und es geschehen Zeichen und Wunder.

Tina Tischer-Suphukhieo
Baden-Baden


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