Leserbrief

Leserbrief „Meine Meinung“ – „Zur Arbeitsmoral in Deutschland“ – „Wahnsinn, wer soll eigentlich die Sozialleistungen erwirtschaften“

Baden-Baden, 29.01.2026, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leser Martin Müller-Petersen Stellung.

«Da kann einem angst und bange werden», titelt die BILD in einem Interview mit dem Senior der Weltbekannten Schraubenfirma Würth. Mit 90 Jahren äußert sich dieser Grandseigneur der deutschen Wirtschaft geradezu fassungslos über die Arbeitsmoral der Deutschen. Als 80-Jähriger mit 50-jähriger selbstständiger Unternehmererfahrung kann ich mich dieser Fassungslosigkeit nur voll und ganz anschließen. Unsere Eltern und wir haben nach dem Krieg das Land wieder aufgebaut und zu Wohlstand gebracht. Dieser wird nun sinnlos verprasst, wie das bei nichtsnutzigen Erben ja meist der Fall ist. Nachdem statistisch bewiesen ist, dass in Deutschland weltweit am wenigsten gearbeitet wird und in Deutschland nicht nur der Krankenstand mit 14,5 Arbeitstagen der höchste Weltweit ist, kommt nun noch der Beleg dazu, dass fast 40 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit tätig sind, aber nicht nur um einen alten Elternteil zu pflegen oder Kleinkinder aufzuziehen, sondern auch aus Livestile-Gründen.

 

Wahnsinn, wer soll eigentlich die Sozialleistungen erwirtschaften, wenn plötzlich alle nur noch von Sozialleistungen leben wollen. Immer wieder erscheinen in verschiedenen Publikationen Berechnungen, wonach einem alleinverdienenden Familienvater mit zwei Kindern bei einem Bruttoeinkommen von 5.000 Euro netto in etwa genauso viel bleiben, wie einem gleichen einkommenslosen Ehepaar die von der Sozialhilfe leben. Auch hier findet man außer dem Wort Wahnsinn keine Erklärung. Und wenn sich ein Politiker oder eine Politikerin traut, diesen Zustand anzuprangern und Änderung fordert, wird sie von den Gewerkschaften und allen möglichen Sozialverbänden unter Führung der SPD erbarmungslos nieder gemacht.

Also, wie soll es nun weitergehen? Kein Problem, solange es weltweit noch genug Dumme gibt, die deutsche Bundesanleihen kaufen, kann nichts passieren. Nachdem die tausend Milliarden Euro «Sondervermögen» problemlos bei den bezeichneten Dummen untergebracht werden konnten, dürfte es kein Problem darstellen, weitere tausend, oder gerne auch fünftausend Milliarden Euro an wertlosen Bundesanleihen unter den dumme Anlegervolk zu bringen. Der explosionsartige Anstieg des Goldpreises sollte einem zu denken geben!

Martin Müller-Petersen
Baden-Baden

Quellen:

1.) Statista: Anteil der Abiturienten mit einem Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,9 in Deutschland nach Bundesländern im Schuljahr 2023/2024

2.) Statistisches Bundesamt: PISA-Studie 2022

3.) Die Welt: Das Problem mit der Studierfähigkeit von Studenten in Deutschland

4.) Forschung & Lehre - Alles was die Wissenschaft bewegt: AfD punktet durch Pläne im Bereich Bildung

5.) DZHW: Die Entwicklung der Studienabbruchquoten in Deutschland

6.) Bildung, Wissenschaft und Forschung www.afd.de

7.) Deutsche Akademie der Technikwissenschaften: MINT Nachwuchsbarometer 2024

8.) IHVO-Handbuch: Normalverteilung der Intelligenz

9.) Deutsches Schulportal: Schafft Niedersachsen die schriftliche Division in der Grundschule ab?

10.) Frankfurter Rundschau: «Bedenklicher» Trend im Deutschunterricht an Gymnasien löst Diskussionen aus


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