Präsidentschaftswahlen in Frankreich
Marine Le Pen siegt in Grand Est – 30 Prozent für die Politikerin des Rassemblement National

Bericht von Nadja Milke
11.04.2022, 13:25 Uhr
Strasbourg Etwa 40.000 Franzosen, die in Baden-Württemberg leben, haben Wahlrecht und konnten am Sonntag ihren Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich wählen. Eine Briefwahl ist allerdings nicht möglich. So bleiben zwei Möglichkeiten, um den Präsidenten der Republik zu wählen.
Der Wahlberechtigte kann sich in ein Wählerverzeichnis eintragen und wählt vor Ort. Auch eine Wahl via «procuration» ist möglich, wenn ein Familienangehöriger die Vollmacht für die Abgabe die Stimme erhält. Am 24. April schlägt dann die Stunde der Wahrheit. Nur noch Emmanuel Macron und Marine Le Pen bleiben bei dieser Stichwahl im Rennen. Auf Platz drei landete mit etwa 22 Prozent Jean-Luc Mélenchon für die französische Linke und verfehlte die Stichwahl nur knapp.
In der Region Grand Est, zu der das Elsass gehört, siegte Marine Le Pen am Sonntag mit ihrer Partei Rassemblement National und holte rund 30 Prozent der Stimmen, vor Emmanuel Macron mit zirka 27 Prozent. Im Elsass liegt nach derzeitigem Stand der Auszählungen Macron vorne.
Nach den letzten Auszählungen lag Macron in Frankreich mit etwa 27 Prozent deutlich vor Le Pen mit 23 Prozent. Le Pen beabsichtigt bei einer Wahl zur Staatspräsidentin eine grundlegende Änderung der französischen Politik. Dazu gehört eine Anti-EU und Anti-Deutschlandpolitik.
Nadja Milke ist Redakteurin bei goodnews4.de und Mitglied der Landespressekonferenz Baden-Württemberg. Sie wohnt in der Baden-Badener Innenstadt und kennt sich dort gut aus, aber selbstverständlich auch in den anderen Baden-Badener Stadt- und Ortsteilen. Über Post freut sie sich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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