Kommentar von Christian Frietsch

Mutmaßlicher Betrug im Casino Baden-Baden mit großem Medienecho – dpa und baden-württembergische Zeitungen ziehen nach

Mutmaßlicher Betrug im Casino Baden-Baden mit großem Medienecho – dpa und baden-württembergische Zeitungen ziehen nach
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Gast und einen Croupier des Casinos Baden-Baden wegens Betrugs. Foto: Archiv

Bild Christian Frietsch Kommentar von Christian Frietsch
07.03.2025, 00:00 Uhr



Baden-Baden Zwei drei Tage nach der Berichterstattung von goodnews4.de verbreitete gestern auch die dpa eine Meldung zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Betrügereien im Casino Baden-Baden. Ein großer Teil der dpa-Kunden veröffentlichten die Meldung.

In der von dpa übernommen Meldung in der Stuttgarter Zeitung heißt es unter anderem «zuvor hatten die ‚Badischen Neuesten Nachrichten‘ berichtet». Davor hatte allerdings bereits unsere Zeitung berichtet. Die dpa finanziert sich durch ihre Kunden, zu denen diverse private Medien und der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehören.

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Betrugsverdacht im Casino Baden-Baden – Croupier festgenommen – Staatsanwaltschaft ermittelt

Die für die Mediennutzer wichtige Nennung der relevanten Quellen erlaubt den Lesern die Überprüfung der Hintergründe und Herkunft von Inhalten. Inzwischen ist es auch bei sogenannten seriösen Medien üblich, die Herkunft von Informationen durch eine Quellenangabe wie «Internet» oder «Internetportal» zu verschleiern. Schon einmal ist der Eindruck einer Ungleichbehandlung der dpa gegenüber den unterschiedlichen Medien entstanden. In Zusammenhang mit einer Presseeinladung des SWR in Zusammenhang mit einem Statistenvertrag für den Baden-Badener Oberbürgermeister Dietmar Späth wurde unsere Zeitung nicht eingeladen.

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Das Badener-Badener Rathaus pflegt gute Verbindungen zu dem durch Pflichtbeiträge finanzierten Sender. Mit dem vom Baden-Badener Rathaus erlaubten Grundstücksgeschäft «Am Tannenhof» verdiente der Sender Millionen. Der Eindruck eines Medien- und Politiker-Kartells dürfte auch den Beteiligten nicht gefallen.




Christian Frietsch ist Herausgeber von goodnews4.de. Über Post freut er sich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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