Zahlen aus dem Statistischen Landesamt

Noten werden immer besser – Abi-Prüfung beginnt am Montag – Durchschnittsnote 2,15 in Baden-Württemberg

Noten werden immer besser – Abi-Prüfung beginnt am Montag –  Durchschnittsnote 2,15 in Baden-Württemberg

Stuttgart, 22.04.2022, Bericht: Redaktion Am Montag beginnen in Baden-Baden wie überall in Baden-Württemberg die Abiturprüfungen. Insgesamt werden 47.400 Schüler im ganzen Land vor der Reifeprüfung stehen.

Davon werden nach Angaben des Statistischen Landesamts knapp 30.000 Prüfungen an allgemeinbildenden Gymnasien stattfinden.

Die weitere Meldung des Statistischen Landesamts im Wortlaut:

Im vergangenen Abschlussjahr 2021 legten rund 27 700 Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfung an einem allgemeinbildenden Gymnasium ab. Dies waren knapp 1 000 weniger als im Vorjahr. Der Anteil derjenigen, die keinen Abschluss mit einer Durchschnittsnote von mindestens 4,0 erreichten und somit nicht bestanden, stieg von knapp 1,4 Prozent im Jahr 2020 auf beinahe 2,0 Prozent im letzten Jahr.

Trotz erschwerter Bedingungen in Zeiten der Pandemie konnten die Abiturientinnen und Abiturienten ein Spitzenergebnis erzielen. Wie das Statistische Landesamt ermittelte, betrug die Durchschnittsnote an allgemeinbildenden Gymnasien 2,15 und ist damit um 0,16 besser als in 2020 und sogar um 0,21 besser als 2019 – dem letzten Jahrgang vor der Pandemie.

 

Die Traumnote von 1,0 erreichten an allgemeinbildenden Gymnasien 1 318 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr: 811), was einem Anteil von 4,8 Prozent entspricht. Mit 40,7 Prozent hatten weit über ein Drittel eine 1 vor dem Komma stehen, bei 46,0 Prozent war eine 2 vor dem Komma, bei 13,4 Prozent die 3. Die häufigste Durchschnittsnote war die 2,2 (1 396 mal).

An beruflichen Gymnasien ist eine ähnliche Entwicklung zu sehen: Bei den 15 137 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Abiturprüfung 2021 verbesserte sich die Durchschnittsnote im Vorjahresvergleich ebenfalls um 0,1 auf 2,38. Die Bestnote von 1,0 wurde von 267 Schülerinnen und Schülern (1,8 Prozent) erreicht. Der Anteil derjenigen mit «1er-Abi» betrug 26,4 Prozent, die 2 stand bei 52,4 Prozent vor dem Komma, die 3 bei 21,3 Prozent.

488 Schülerinnen und Schüler haben die Abiturprüfung nicht bestanden und 256 waren nicht zur Abiturprüfung zugelassen worden.


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