OB-Wahlkampf in Baden-Baden

OB-Kandidatin Wischhusen fordert verlässliche Kitas und Schulen in Baden-Baden

OB-Kandidatin Wischhusen fordert verlässliche Kitas und Schulen in Baden-Baden
Lencke Wischhusen will Oberbürgermeisterin von Baden-Baden werden. Foto: Archiv

Baden-Baden, 26.02.2026, Bericht: Redaktion Unbekümmert setzt die OB-Kandidatin Lencke Wischhusen ihren Wahlkampf fort und fordert «verlässliche Kitas und Schulen als Schlüssel für Familienfreundlichkeit in Baden-Baden».

Auf die Prioritäten, die auch von der CDU in Baden-Baden gesetzt werden, geht die OB-Kandidatin nicht ein, die von den Baden-Badener CDU-Politikern Kai Whittaker und Ansgar Gernsbeck bei den Fraktionen vorgestellt wurde. Bei der CDU sehen die Prioritäten beim Geld ausgeben anders aus. Die Kita-Gebühren bleiben für viele fast unbezahlbar, Gehälter gutverdienender Geschäftsführer städtischer Unternehmen werden erhöht.

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Doch zu den erhöhten Kita-Gebühren und den Protesten der Eltern positioniert sich Lencke Wischhusen in ihrer Pressemitteilung nicht, stattdessen «spricht sie sich dafür aus», «bestehende Strukturen zu stabilisieren, Fachkräfte zu halten und Verwaltungsabläufe so zu gestalten, dass Einrichtungen zuverlässig arbeiten können». Ob und wo es dazu konkreten Handlungsbedarf in Baden-Baden geben könnte, weil Fachkräfte abwanderten oder Strukturen instabil wären und Verwaltungsabläufe ein zuverlässiges Arbeiten behinderten, erklärt sie nicht. Die Ausführungen benennen keinen einzigen konkreten Sachverhalt in Baden-Baden.

 

Die Pressemitteilung der OB-Kandidatin Lencke Wischhusen vom 25. Februar 2026 im Wortlaut:

Familien brauchen Planungssicherheit – und die beginnt bei verlässlichen Betreuungs- und Bildungsangeboten. Lencke Wischhusen, parteiunabhängige Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin, macht sich für stabile Kitas und gut aufgestellte Schulen in Baden-Baden stark.

«Wenn Betreuungszeiten ausfallen oder kurzfristig geändert werden, trifft das Familien direkt. Verlässlichkeit ist deshalb kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass Beruf und Familie vereinbar sind», erklärt Wischhusen. Gerade auch Randzeiten müssten mitgedacht werden, damit Eltern ihren Alltag planen könnten. Aus ihrer Sicht sind gut funktionierende Kitas und Schulen nicht nur eine soziale, sondern auch eine wirtschaftliche Frage. «Familien entscheiden sich für oder gegen einen Wohnort danach, ob Betreuung funktioniert. Das ist ein echter Standortfaktor», so Wischhusen.

Sie spricht sich dafür aus, bestehende Strukturen zu stabilisieren, Fachkräfte zu halten und Verwaltungsabläufe so zu gestalten, dass Einrichtungen zuverlässig arbeiten können. Ziel sei ein Baden-Baden, das Familien unterstützt und Kindern gute Startbedingungen bietet.




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