OB-Wahl Baden-Baden 2026
OB-Kandidatin Wischhusen schlägt sich auf die Seite der Ortsteile – „Baden-Baden ist mehr als die Innenstadt“

Baden-Baden, 10.02.2026, Bericht: Redaktion In einer Pressemitteilung geht OB-Kandidatin Lencke Wischhusen auf das Verhältnis von Stadt- und Ortsteilen im Stadtkreis Baden-Baden ein und kündigt an, dass sie diese stärken wolle. Auch das Ehrenamt wolle sie stärken.
Baden-Baden sei «mehr als die Innenstadt», schreibt Lencke Wischhusen und erinnert damit gewollt oder ungewollt an den tiefen Graben, der bei der Abstimmung zum Klinik-Bürgerentscheid zwischen dem Stadtgebiet, bestehend aus Innenstadt, Weststadt, Baden-Oos und Lichtental einerseits und den Ortsteilen andererseits sichtbar wurde. Die ehemaligen Dörfer und heutigen Ortsteile hatten die Stadtteile überstimmt, was zu einem Votum für den Klinikstandort in Rastatt führte.
«Zusammenhalt entsteht nicht durch zentrale Vorgaben, sondern durch Vertrauen und Unterstützung vor Ort», heißt es in der Mitteilung von Lencke Wischhusen zum Verhältnis der Ortsteile zu den Stadtteilen. Das von vielen Baden-Badener als Ungleichgewicht empfindende Privileg der Ortschaftsräte in den ehemaligen Dörfern gegenüber den Stadtteilen spricht die OB-Kandidatin nicht an.
Im goodnews4-Interview schildert die OB-Kandidatin ihre Planungen im Falle ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin.
Die Mittelung von Lencke Wischhusen vom 8. Februar 2026 im Wortlaut:
Der gesellschaftliche Zusammenhalt in Baden-Baden entsteht vor allem vor Ort. Lencke Wischhusen, parteiunabhängige Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin, will die Stadt- und Ortsteile stärker in den Fokus der Stadtpolitik rücken und das Ehrenamt gezielt unterstützen.
«Baden-Baden ist mehr als die Innenstadt. Unsere Stadt- und Ortsteile sind das Rückgrat des Zusammenhalts – hier engagieren sich Menschen in Vereinen, Feuerwehren, Initiativen und Nachbarschaften», erklärt Wischhusen. Dieses Engagement verdiene nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung durch die Stadt.
Wischhusen spricht sich dafür aus, Begegnungsorte in den Stadt- und Ortsteilen zu sichern und weiterzuentwickeln. Vereine benötigten verlässliche Rahmenbedingungen, geeignete Räume und eine Verwaltung, die unterstützt statt ausbremst. «Ehrenamt braucht Wertschätzung, aber auch pragmatische Lösungen», so Wischhusen.
Zugleich betont sie, dass Entscheidungen im Rathaus die unterschiedlichen Bedürfnisse der Stadt- und Ortsteile stärker berücksichtigen müssten. «Zusammenhalt entsteht nicht durch zentrale Vorgaben, sondern durch Vertrauen und Unterstützung vor Ort.»
Ihr Ziel sei ein Baden-Baden, in dem Engagement sichtbar anerkannt werde und die Stadt- und Ortsteile als lebendige Lebensräume weiter gestärkt werden. «Wer sich einbringt, stärkt unsere Stadt – dieses Engagement müssen wir einfacher machen und besser unterstützen.»
Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.









