Besuch im Rastatter Rathaus
OB Müller und Bundestagsabgeordneter Whittaker sprechen über „Ertüchtigung der Wintersdorfer Brücke“ – Abgeordneter für Wahlkreis Rastatt, nicht für Mittelbaden

Rastatt, 19.07.2025, Bericht: Redaktion In Sachen Klinikneubau zogen die Rastatter Oberbürgermeisterin Monika Müller und der Baden-Badener Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker an einem Strang in Richtung Rastatt.
80 Prozent der Wahlberechtigten für die Bundestagswahlkreis von Kai Whittaker wohnen im Landkreis Rastatt. Dies dürfte auch den Bundestagskandidaten bekannt sein und deren Entscheidungen beeinflussen.
Nun verbreitet das Rathaus Rastatt eine Mitteilung über ein Gespräch zwischen der Rastatter Oberbürgermeisterin und dem aus Baden-Baden stammenden Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Rastatt. Zu diesem Wahlkreis gehört der Stadtkreis Baden-Baden und der Landkreis Rastatt. Die Bezeichnung «mittelbadischer CDU-Bundestagsabgeordneter» entspricht nicht der offiziellen Bezeichnung des Wahlkreises, der schlicht «Wahlkreis 273: Rastatt» heißt. Eine ordnungspolitische Bezeichnung «Mittelbaden» existiert nicht. Geografisch ist «Mittelbaden» neben dem Stadtkreis Baden-Baden und dem Landkreis Rastatt auch die Ortenau zuzurechnen mit dem eigenen Wahlkreis 284 Offenburg.
Die Mitteilung aus dem Rathaus Rastatt vom 18. Juli 2025 im Wortlaut:
OB Monika Müller und Bürgermeister Raphael Knoth haben am Donnerstag, 17. Juli, den mittelbadischen CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker zu einem ersten Gespräch nach der Bundestagswahl im Historischen Rathaus empfangen.
Bei dem Gespräch ging es unter anderem um die Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Grenzregion. Müller sieht hier bislang ungenutztes Potenzial – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch etwa beim Hochwasserschutz am Rhein und in der Verkehrsinfrastruktur.
Ein besonderes Augenmerk legten Müller und Whittaker dabei auf die Ertüchtigung der Wintersdorfer Brücke für den Rad- und perspektivisch auch für den Schienenverkehr. Hier wollen sie gemeinsam weiter für eine Umsetzung werben.
Knoth und Whittaker brachten zusätzlich die großen Infrastrukturprojekte in der Region zur Sprache, insbesondere den dringend notwendigen Ausbau des Autobahnanschlusses Rastatt-Nord.
Oberbürgermeisterin Müller betonte im Hinblick auf das angekündigte Sondervermögen des Bundes für Infrastrukturprojekte und kommunale Investitionen, dass Städte und Gemeinden eine nachhaltige finanzielle Entlastung benötigten – nicht nur einmalige Zuschüsse. Zugleich machte sie deutlich, dass auch Rastatt bei der bundesweiten Investitionsoffensive berücksichtigt werden müsste, selbst wenn die Barockstadt im Vergleich zu vielen anderen Kommunen aktuell noch besser aufgestellt sei.
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Bürgermeister Raphael Knoth, Oberbürgermeisterin Monika Müller und CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker im Rastatter Rathaus gesprochen haben. Foto: Heike Bornhäußer/Stadt Rastatt






