Reisewarnung
Reisewarnung des Auswärtigen Amts – Von Reisen in Russische Föderation wird dringend abgeraten

Berlin, 31.01.2025, Bericht: Redaktion Vor Reisen in die an die Ukraine grenzenden Verwaltungsgebiete Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow, Krasnodar wird gewarnt, teilt das Auswärtige Amt in Berlin mit.
In der Russischen Föderation bestehe auch für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaater die Gefahr willkürlicher Festnahmen, heißt es in der Mitteilung des deutschen Außenministeriums. Sicherheitslage nach Angaben des Auswärtigen Amts vom 30. Januar 2025: «Das Stadtgebiet Moskau und vor allem das südliche Umland, aber auch andere Orte in Russland waren in den letzten Wochen und Monaten Ziel von Drohnenangriffen. Diese haben bisher begrenzte Sachschäden verursacht. Das Abwehrsystem um Moskau wurde deutlich ausgebaut. Möglich bleiben auch Angriffe auf das öffentliche Verkehrsnetz, insbesondere den Zugverkehr. In Verwaltungsgebieten entlang der russisch-ukrainischen Grenze (insbesondere in der Oblast Kursk) finden derzeit Kampfhandlungen statt. Vor Reisen in die an die Ukraine grenzenden Verwaltungsgebiete wird gewarnt.»
Hinweise des Auswärtigen Amts:
• Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam, da diese sich sehr kurzfristig ändern können.
• Beachten Sie die geltenden Teilreisewarnungen.
• Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie ggf. nicht notwendige Reisen.
• Wenn Sie sich derzeit in der Russischen Föderation aufhalten, prüfen Sie, ob Ihre Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Falls nicht, erwägen Sie eine Ausreise.
• Meiden Sie Aufenthalte in der Nähe von Militärstützpunkten und wichtigen Standorten der Rüstungsindustrie.
• Halten Sie Ihre Ausweispapiere immer griffbereit.
• Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts ein.
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