Stausee trockengelegt

„Schutz von Leben und Gesundheit“ – Schwarzenbachtalsperre darf nicht betreten werden – Gesperrtes Gelände

„Schutz von Leben und Gesundheit“ – Schwarzenbachtalsperre darf nicht betreten werden – Gesperrtes Gelände
Schilder und Absperrungen an der Schwarzenbachtalsperre. Foto: EnBW/Franziska Fahrbach

Forbach, 02.05.2026, Bericht: Redaktion Für Revisionsarbeiten an der Staumauer bleibt die Schwarzenbachtalsperre bis voraussichtlich Oktober 2026 leer, teilt die Pressestelle der EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit.

Während der Bauzeit sind das trockengelegte Becken und einzelne Wege gesperrt, Besucher werden gebeten, die Hinweise vor Ort zu beachten, denn der seltene Anblick lockt derzeit zahlreiche Menschen nach Forbach. Zum vierten Mal in ihrer Geschichte ist die Schwarzenbachtalsperre vollständig entleert. «Wir freuen uns über das große Interesse an diesem für die Stromerzeugung im Schwarzwald so wichtigen Ort», wird Ulrich Rost, Leiter Wasserkraft Süd bei der EnBW, in der Mitteilung des Energieversorgers zitiert. «Bei aller Begeisterung bitten wir die Besucherinnen und Besucher jedoch dringend, sich zu ihrem eigenen Schutz an die Absperrungen und Hinweise vor Ort zu halten.»

 

Der Zugang zum Uferbereich sowie zum Grund des trockengelegten Stausees ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Untergrund sei nicht tragfähig, erklärt die EnBW. «Große Bereiche bestehen aus sehr wasserhaltigen Sedimenten, in denen man einsinken kann. Betroffene können sich häufig nicht mehr selbstständig befreien. Hinzu kommen Abrisskanten, ungesicherte Böschungen, bauliche Anlagen sowie kurzfristige Veränderungen der Wasserstände, die zusätzliche Risiken bergen», warnt das Unternehmen.

Zur Sicherung des Geländes und zur Information der Öffentlichkeit habe die EnBW bereits im Vorfeld umfassende Maßnahmen ergriffen. «Dazu zählen mehr als 100 gut sichtbare Hinweisschilder, klare Absperrungen an den Zuwegen, regelmäßige Kontrollen besonders sensibler Bereiche sowie eine enge Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Ordnungsdiensten.»




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