Rathaus bitte um Rücksicht

Silvester-Appell aus dem Rathaus Baden-Baden an die Bevölkerung – „Wer feiert, sollte auf sich und andere achten und den eigenen Müll wieder mitnehmen“

Silvester-Appell aus dem Rathaus Baden-Baden an die Bevölkerung – „Wer feiert, sollte auf sich und andere achten und den eigenen Müll wieder mitnehmen“
Müllberge am Neujahrsmorgen in Baden-Baden. Foto: Archiv

Baden-Baden, 24.12.2025, Bericht: Redaktion Eine deutliche Mehrheit der Teilnehmer einer goodnews4-Umfrage sprechen sich für ein grundsätzliches oder partielles Böllerverbot aus. Bisher wird das in Baden-Baden nicht in Erwägung gezogen, das Rathaus hofft aber auf «Rücksicht und Verantwortung» beim Umgang mit Feuerwerkskörpern.

In einem Appell bittet das Rathaus auch um etwas Disziplin: «Wer feiert, sollte auf sich und andere achten und den eigenen Müll wieder mitnehmen.» Für den durch Holzbuden und andere Einrichtungen gefährdeten Christkindelsmarkt gelte «wie bisher das bestehende gesetzliche Verbot, das durch Brandwachen abgesichert wird». Zum letzten Jahreswechsel war das Ausmaß der Feuerwerke und der Müll am Morgen nach der Silvesternacht unübersehbar. goodnews4.de berichtete.

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Die Mitteilung aus dem Rathaus Baden-Baden vom 23. Dezember 2025 im Wortlaut:

Die Stadt Baden-Baden bereitet sich auf den bevorstehenden Jahreswechsel vor und bittet alle Feiernden um einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerk. Wer feiert, sollte auf sich und andere achten und den eigenen Müll wieder mitnehmen. Das sorgt nicht nur für ein schönes Stadtbild, sondern entlastet auch die Einsatzkräfte, die die ganze Nacht bereitstehen.

 

In den vergangenen Jahren hatten sich insbesondere rund um den Leopoldsplatz Beschwerden über extrem laute Knallkörper und Verschmutzung gehäuft. Die Stadtverwaltung hat daher geprüft, ob kommunale Verbote möglich wären. Nach umfassender rechtlicher Bewertung zeigt sich: Der gesetzliche Rahmen bietet keine tragfähige Grundlage für ein städtisches Feuerwerksverbot. Wie die Stadt mitteilt, ist Feuerwerk weiterhin ausschließlich am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt – mit gesetzlich vorgeschriebenem Abstand zu Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen. Für den Bereich des Christkindelsmarkts gilt wie bisher das bestehende gesetzliche Verbot, das durch Brandwachen abgesichert wird.

Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer betont: «Uns ist bewusst, dass Feuerwerk für viele dazugehört, aber auch Belastungen mit sich bringt. Rücksicht und ein verantwortungsvoller Umgang helfen allen – und unterstützen die Menschen, die an Silvester für unsere Sicherheit im Einsatz sind.» Die Stadt wird das Thema weiter aufmerksam begleiten und setzt auch in diesem Jahr auf ein respektvolles Miteinander für einen sicheren und angenehmen Jahreswechsel.

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