Zum Rücktritt von Jens Spahn
SPD Mittelbaden zum Rücktritt des Unionsfraktionschefs im Deutschen Bundestag - „Jens Spahn beschädigt nicht zum ersten Mal das Vertrauen in die Politik“
Baden-Baden/Rastatt, 20.07.2026, Bericht: Redaktion Unmittelbar vor seiner Rücktrittserklärung hatte, wie viele andere CDU-Organisationen, auch der CDU Kreisverband Rastatt den Unionsfraktionschef im Deutschen Bundes zum Rücktritt aufgefordert.
Da half es nichts, dass bei Brigitte Schäuble die Nähe von Jens Spahn zum 2023 gestorbenen Wolfgang Schäubel, wohl bekannt ist. Am Samstag erklärte sich dann auch die SPD Mittelbaden zum Rücktritt von Jens Spahn.
Die Mitteilung vom 18. Juli 2026 im Wortlaut:
Zum Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt Stefanie Stedry, Co-Kreisvorsitzende der SPD Mittelbaden:
«Der Rücktritt von Jens Spahn ist die einzig folgerichtige Konsequenz. Dabei steht nicht seine Familiengründung zur Debatte, sondern seine politische Glaubwürdigkeit. Wer Leihmutterschaft in Deutschland ablehnt und sich als Gesundheitsminister gegen eine Lockerung des Verbots ausspricht, darf nicht selbst den Weg über das Ausland wählen. Diese Diskrepanz zwischen dem eigenen politischen Anspruch und dem persönlichen Handeln beschädigt das Vertrauen in die Politik insgesamt. Jens Spahn hat damit seine politische Glaubwürdigkeit verspielt.» Lukas Hornung, Co-Kreisvorsitzender der SPD Mittelbaden: «Jens Spahn beschädigt nicht zum ersten Mal das Vertrauen in die Politik. Bereits die umstrittene Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie, bei der Milliardenbeträge verschwendet wurden und deren Aufarbeitung bis heute fällig ist, belastet seine politische Bilanz erheblich. Wer wiederholt Anlass zu berechtigten Zweifeln an seiner politischen Glaubwürdigkeit gibt, kann dauerhaft kein Vertrauen an der Spitze einer Bundestagsfraktion beanspruchen. Der heutige Rücktritt ist die überfällige Konsequenz einer langen Reihe politischer Fehlentscheidungen und verlorenen Vertrauens.» Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.







