Neues Jahr 2026

Statement zum Jahreswechsel des ehemaligen Rastatter OB Walker – „Bei der letzten Kommunalwahl hat die AfD ihre Mandate verdoppelt“

Statement zum Jahreswechsel des ehemaligen Rastatter OB Walker – „Bei der letzten Kommunalwahl hat die AfD ihre Mandate verdoppelt“
Klaus-Eckhard Walker. Foto: Archiv

Rastatt, 02.01.2026, Bericht: Redaktion Mit einem Presse-Statement meldet sich Klaus-Eckhard Walker mit Gedanken zur Jahreswende zu Wort.

Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, Klaus Eckhard Walker, geht auch auf die bevorstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg ein.

Das Statement von Klaus-Eckhard Walter vom 1. Januar 2026 im Wortlaut:

«Am 8. März 2026 steht Baden-Württemberg vor einer wichtigen Richtungsentscheidung», erklärt Walker. «Die bevorstehende Landtagswahl fällt in eine Phase politischer Verschiebungen – in Deutschland ebenso wie international. Ein weiterer Zulauf für die AfD hätte spürbare Auswirkungen auf das demokratische Kräfteverhältnis.»

Walker verweist dabei auch auf die Entwicklung in Rastatt: &lauqo;Bei der letzten Kommunalwahl hat die AfD ihre Mandate verdoppelt und ist heute zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat. Zugleich sehe ich bislang zu wenig erkennbare, strategische und sichtbare Antworten der demokratischen Kräfte auf diese Herausforderung.»

 

Besondere Sorge bereitet ihm der Umgang mit demokratischer Erinnerungskultur: «Rastatt ist ein Symbolort der deutschen Demokratiegeschichte. Vor diesem Hintergrund halte ich die Entscheidung, den Tag der Deutschen Einheit künftig nur noch im Fünf Jahres Rhythmus zu begehen, für ein falsches Signal. Demokratie braucht sichtbare Präsenz – gerade in Zeiten wachsender Polarisierung.»

Mit Blick auf die internationale Lage betont Walker zudem die Bedeutung einer eigenständigen europäischen Haltung: «Angesichts des wachsenden politischen Schulterschlusses zwischen Putin und Trump steht Europa vor einer Bewährungsprobe. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren eigenen, wertegebundenen und demokratischen Weg selbstbewusst bewahren und weitergehen – unabhängig, europäisch und verantwortungsvoll.»

Die Verantwortung dafür beginne vor Ort: «Rastatt versteht sich zu Recht als Wiege der Demokratie. Dieses Erbe verpflichtet. Ich rufe die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei der Landtagswahl 2026 ein klares Zeichen für Freiheit, Verantwortung und demokratische Kultur zu setzen. Wer Rastatt liebt, zeigt Herz für unsere Stadt – schwarz-rot-gold statt blau.»




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