Landtagswahl Baden-Württemberg 2026
Zur Landtagswahl 2026 – Ehemaliger Rastatter OB Klaus-Eckhard Walker trauert um die SPD – „Selbst die ärgsten Gegner der SPD können das nicht gewünscht haben“

Baden-Baden, 11.03.2026, Bericht: Redaktion Der ehemalige Rastatter Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker führte die Stadt Rastatt von1991 bis 2007 und gehörte auch lange der SPD an.
In einem Pressestatement zeigt er sich traurig über das Ergebnis der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl 2026 am vergangenen Sonntag. Mit 5,5 Prozent der Zweitstimmen war die SPD nahe am Ausscheiden aus dem Landtag, was die FDP erstmal in ihrer Geschichte traf.
Die Pressemitteilung von Klaus-Eckhard Walker zum Ergebnis der SPD bei der Landtagswahl 2026 am 8. März im Wortlaut:
Ein derart niederschmetternde Ergebnis können selbst die ärgsten Gegner der SPD der ältesten deutschen Partei nicht gewünscht haben. Die SPD hat allerdings auch – dies gehört zur Wahrheit dazu – 20 Jahre akribisch auf dieses Ergebnis hingearbeitet.
Zu den Ursachen: Die SPD Baden-Württemberg hat ihr Profil verloren, sie setzt sich nicht mehr aufrichtig und transparent für die Interessen von Bürgern ein, sie bevorzugt Hinterzimmergekungel und präsentiert zuweilen noch dazu dem Wähler ein Personaltableau ohne erkennbares Format.
Die SPD hat z.B. in Rastatt in den letzten 20 Jahren die Weichen dafür gestellt, dass die rechtsextreme AfD vor Ort deutlich zulegen konnte.
Kurz: Die SPD hat in den letzten 20 Jahren alles falsch gemacht, was sie falsch machen konnte.
Ausblick: Um den langen Marsch der SPD-BaWü unter die 5-Prozent-Klausel aufzuhalten, wäre harte Kärrnerarbeit notwendig. Derzeit sehe ich niemanden, der dies glaubwürdig leisten und eine Wende zum Besseren in Angriff nehmen könnte. Den Weg der SPD in die Bedeutungslosigkeit – sollte es so weitergehen – bedauere ich sehr.
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