Aus dem Rathaus Baden-Baden

Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie im Baden-Badener Innenstadt-Kino – "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl"

Die wahre Geschichte einer jüdischen Familie im Baden-Badener Innenstadt-Kino – "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl"
Das “JIM – Jugendkino im Moviac“ präsentiert morgen den Film “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl”. Foto: Archiv

Baden-Baden, 04.03.2020, Bericht: Rathaus Das «JIM – Jugendkino im Moviac» präsentiert am Donnerstag, 5. März, 18 Uhr, den Film «Als Hitler das rosa Kaninchen stahl», in seinen Räumlichkeiten im Kaiserhof, Sophienstraße 22.

Der Film zeigt die wahre Geschichte einer jüdischen Familie, die nach Hitlers Machtergreifung 1933 aus Berlin flüchtet und über mehrere Stationen nach England gelangt. Anna ist gerade neun Jahre alt, als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt. Ihr Vater Arthur Kemper ist ein bekannter jüdischer Autor und schreibt auch Artikel gegen das Nazi-Regime. Aus Angst um das Wohlergehen seiner Familie flüchtet er über Prag in die Schweiz. Kurze Zeit später folgen Anna, ihre Mutter Dorothea und Bruder Max. In Zürich lernen Anna und Max zum ersten Mal antisemitisches Verhalten ihrer Mitbürger kennen. Außerdem wollen die so sehr auf Neutralität bedachten Schweizer Zeitungen keine Artikel von Vater Arthur drucken und das Geld wird langsam knapp. Die Eltern entscheiden, eine weitere Reise anzutreten. Nächstes Ziel ist Paris: hier haben die Kempers mit Sprachproblemen zu kämpfen und müssen sich weiterhin mit großen Geldsorgen rumschlagen. Ihre letzte Hoffnung ist eine weitere Reise zu Verwandten nach London. Die Kinder sollen allerdings erst einmal in Südfrankreich unterkommen, zum großen Entsetzen von Anna, die keinesfalls von ihrer Familie getrennt werden will. Gelingt es der Familie, sich gemeinsam in Sicherheit zu bringen?

Das JIM – Jugendkino im Moviac ist eine Initiative des städtischen Kinder- und Jugendbüros in Kooperation mit dem Kommunalen Suchtbeauftragten und dem Moviac-Kino im Kaiserhof. Alle zwei Monate wird ein ausgesuchter Film, der Bezug zu jugendlichen Themen wie etwa Prävention, Sucht, Liebe, Gewalt oder Mobbing hat, gezeigt. Der Film ist, wie immer, für alle Jugendtreffbesucher kostenfrei. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 5 Euro, Erwachsene 9,50 Euro.


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