Vortragsreihe
„Was erzählen uns Schülerkritzeleien in Büchern über den Schulalltag des 17. und 18. Jahrhunderts?“ – Vortrag und Ausstellung am Donnerstag im Gymnasium Hohenbaden
Baden-Baden, 14.11.2022, Bericht: Redaktion Die spannende Vortragsreihe zur Geschichte des Gymnasiums Hohenbaden wird am Donnerstag, 17. November 2022, fortgesetzt.
«Es ist nicht nur eine Geschichte von Akten, es ist eine Geschichte von Menschen, es sind Bildungsgeschichten, es sind Schicksale und jeder von uns weiß, die prägenden Jahre des eigenen Lebens das sind die Schuljahre», verspricht der Latein- und Griechisch-Lehrer Reinhard Bode im goodnews4.de-Interview mehr als nur eine Reise in die Vergangenheit, «denn wir entdecken und wieder, wir lernen uns selber besser kennen, wenn wir zurückgucken.»
Am Donnerstag gehe es um «nichts weniger als um mehr als 400 Jahre Baden-Badener Schul-, Stadt- und Regionalgeschichte, also um die Vorgeschichte der Höheren Bildung in der Stadt vor der Gründung des Hohenbaden» und «die kleine Begleitausstellung wird mit echten archivalischen und bibliophilen Schätzen hochkarätig bestückt sein», lässt Reinhard Bode zum Programm am Donnerstag wissen.
Die Mitteilung von Reinhard Bode zum zweiten Vortrag am Donnerstag ab 18.30 Uhr im Gymnasium Hohenbaden:
Stadt, Land, Schulen – höhere Bildung in Baden-Baden zwischen 1453 und 1870
Erhaben dominiert die Stiftskirche auf dem Markt den Baden-Badener Altstadthügel. Zu ihren Füßen breitet sich der weitläufige Baukomplex des Rathauses aus. Was haben diese beiden eindrucksvollen Baukomplexe mit der Geschichte der höheren Bildung zu tun? Wieso kam das gescheiterte Projekt einer Universitätsgründung in Pforzheim dem Schulstandort Baden-Baden zugute? Was hat eine Eselskopfmütze in der Schule zu suchen? Wie hat der Streit der Konfessionen im 16. Jh. unsere Schullandschaft geprägt? Was erzählen uns Schülerkritzeleien in Büchern über den Schulalltag des 17. und 18. Jh.? Wie unterscheiden sich Klassenbucheinträge an einem Jesuitenkolleg des 18. Jh. von heutigen? Der aufgeklärte Markgraf Karl Friedrich plante 1776 für Baden-Baden ein pädagogisches Großunternehmen. Was wurde davon Wirklichkeit? Welchen schweren Verlust erlitt die Baden-Badener Schullandschaft im Jahre 1808 und wie lang und mühsam gestaltete sich der Weg, diesen wieder auszugleichen?
Auf all diese Fragen und viele weitere geht der zweite Vortrag der Reihe zur Geschichte des Gymnasiums Hohenbaden (und seiner Vorgänger) ein. Flankiert wird der Vortrag mit einer kleinen Ausstellung einiger zum Thema passender Schätze des Schularchivs, wie dem ältesten erhaltenen Buch aus dem Jahre 1521 mit originalen kolorierten Holzschnitten von Hans Holbein d. J.
Man trifft sich am Donnerstag, dem 17.11., im Gymnasium Hohenbaden. Der Vortrag beginnt 19.00 Uhr, ab 18.30 Uhr und nach dem Vortrag ist die kleine Ausstellung zur Besichtigung frei.
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