Aus dem Rathaus Baden-Baden
Wenig Dialog mit behindertem Bürger – Ricarda Moser ist neue kommunale Behindertenbeauftragte
Baden-Baden, 14.03.2026, Bericht: Redaktion Gerade hatte sich ein sehbehinderter Baden-Badener in einem Schreiben an die Bürger gewandt und darauf aufmerksam gemacht, wie die Prioritäten der Streichliste zur Haushaltssanierung gesetzt werden. goodnews4.de berichtete.
Außer der AfD hat sich kein Vertreter aus dem Gemeinderat öffentlich über die Medien gemeldet. Auch aus dem Rathaus liegt keine Stellungnahme zu den Bedenken des behinderten Bürgers vor. Vielleicht ändert sich dies nun. Ricarda Moser ist neue Behindertenbeauftragte der Stadt Baden-Baden, wie das Rathaus gestern bekanntgab.
Die Mitteilung aus dem Rathaus Baden-Baden vom 13. März 2026 im Wortlaut:
Das Amt der städtischen Behindertenbeauftragten ist wieder besetzt. Ricarda Moser übernimmt die Aufgabe als Nachfolgerin von Nora Welsch, die im vergangenen Jahr als Landesbeauftragte nach Stuttgart wechselte. Als Behindertenbeauftragte möchte sich Moser für die Rechte der Menschen mit Behinderung aktiv einsetzen.
Maßgeblich für sie ist dabei ihr Leitgedanke, dass Menschen mit Behinderung ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen und Zugang zu fairen Arbeitsmöglichkeiten haben. Baden-Baden ist für sie «vielfältig und bunt». Ihre Schwerpunkte setzt sie auf den Aufbau und die Pflege eines Netzwerks innerhalb der Stadtverwaltung. Wichtig ist ihr dabei auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Trägern, Vereinen, Selbsthilfegruppen und Institutionen. Zusätzlich möchte sie sich für die Teilnahme und Mitgestaltung relevanter Arbeitskreise und Fachforen zur Stärkung inklusiver Stadtentwicklung engagieren. Ein weiteres Ziel ist es, die Weiterentwicklung des «Runden Tischs für Menschen mit Behinderung» als zentrale Austauschplattform.
Moser ist als Behindertenbeauftragte der Stadt, die Ansprechpartnerin, Vermittlerin und Unterstützerin für Menschen mit Behinderung in Baden-Baden. Sie bietet regelmäßige Beratungsstunden zur individuellen Unterstützung und Information an. Ihr Büro befindet sich im Sozial- und Jugendamt, Raum 231. Erreichbar ist sie außerdem per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Zurück zur Startseite und zu den weiteren aktuellen Meldungen.








