Aus dem Rathaus Bühl
Stadt Bühl bittet um Hilfe – Gesucht werden Uhu- oder Goldring-Schreibgeräte

Bühl, 02.10.2026, Bericht: Rathaus Heute gilt Uhu als Synonym für Klebstoff. Dass die Uhu-Werke bis Mitte der 1960er-Jahre auch Tinten herstellten, ist schon weniger bekannt.
Noch überraschender: In Bühl wurden von Mitte der 1940er- bis in die 1950er-Jahre auch Schreibgeräte produziert. Darunter waren Füllhalter wie der «Uhu Nobel» für den Herrn, der «Uhu Noblesse» für die Dame und der «Uhu Primus» als Schulfüller. Auch Uhu-Kugelschreiber sowie später der «Uhu Kugeltinter» wurden angeboten. Drehbleistifte waren in den Ausführungen «Uhu Normix» und «Uhu Minor» erhältlich.
Die Schreibgeräte überzeugten durch ihre Qualität und sind bei Sammlern bis heute begehrt – teilweise sogar noch im Gebrauch. Einige der beinahe historischen Stücke sind im Bühler Stadtmuseum zu sehen, weitere Exemplare befinden sich in der Sammlung des Stadtgeschichtlichen Instituts Bühl.
Über diesen Teil der Unternehmensgeschichte ist allerdings noch nicht alles bekannt. Unklar sind unter anderem der genaue Beginn der Schreibgeräteproduktion bei Uhu, Veränderungen beim Übergang auf die Firma Goldring Anfang der 1950er-Jahre sowie das Ende der Produktion in der Aloys-Schreiber-Straße.
Um diese Wissenslücken zu schließen, bitten das Stadtgeschichtliche Institut und der engagierte Sammler Dr. Fritz Metz um Unterstützung. Gesucht werden Uhu- oder Goldring-Schreibgeräte, aber auch Werbung, Preislisten, Prospekte, private Fotos und persönliche Erinnerungen. Vielleicht haben Eltern oder Großeltern einst im Werk gearbeitet und können noch von dieser Zeit berichten.
Wer passende Objekte, Fotos oder Informationen besitzt, kann sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (0 72 23) 9 35-54 05 an das Team des Stadtgeschichtlichen Instituts wenden.
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