Berufungshauptverhandlung am Montag

135.000 Euro von Immobilienverwalter veruntreut – Hauptverhandlung beim Landgericht Baden-Baden

135.000 Euro von Immobilienverwalter veruntreut – Hauptverhandlung beim Landgericht Baden-Baden
Foto: goodnews4-Archiv

Baden-Baden/Rastatt, 15.10.2020, Bericht: Redaktion Ein 52jähriger selbständiger Hausverwalter wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft Baden-Baden am 15. Juni 2020 «vom Schöffengericht Rastatt wegen gewerbsmäßiger Untreue in zehn Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren mit Bewährung verurteilt».

Das erstinstanzliche Gericht sei in der Hauptverhandlung zu der sicheren Überzeugung gelangt, dass der Angeklagte zwischen Juli 2014 und Januar 2019 in zehn Fällen Geldbeträge zwischen 5.000 und 40.000 Euro, insgesamt 135.000 Euro, von Konten mehrerer Wohnungseigentümergemeinschaften in Rastatt, die er als Hausverwalter betreute, ohne Rücksprache mit den Wohnungseigentümern auf seine Privatkonten transferiert, teils für eigene Zwecke verwendet und teils risikoreich angelegt habe. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe habe der Angeklagte den Schaden Ende 2019/Anfang 2020 wiedergutgemacht.

Gegen die Verurteilung vom 15. Juni 2020 habe der Angeklagte Berufung eingelegt. Die 6. Kleine Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden soll nun am Montag, den 19. Oktober 2020 im Sitzungssaal 118 darüber verhandeln.


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