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Kommentar

Aktion "Mitreden" mit Anemone Bippes eine Empfehlung für den neuen Baden-Badener Gemeinderat – "Ängste über bezahlbaren Wohnraum und Altersarmut"

Aktion "Mitreden" mit Anemone Bippes eine Empfehlung für den neuen Baden-Badener Gemeinderat – "Ängste über bezahlbaren Wohnraum und Altersarmut"
Cornelia Geiger-Markowsky, Anemone Bippes, Beate Wirth und Christine Schmidt (vlnr) bei ihrer Umfrage auf dem Bernhardusplatz. Foto: Chr. Schmidt

Baden-Baden, 13.05.2019, 00:00 Uhr, Kommentar: Christian Frietsch Eine dicke Haut müssen sich alle Kandidaten für politische Mandate zulegen, was heute auch ein bei goodnews4.de veröffentlichter Leserbrief belegt. Kandidaten der Kommunalwahl aller Parteien und Wählergruppierungen erwartet dort eine im demokratischen Prozess notwendige, herzhaft kritische Auseinandersetzung. Einzig die MIT-Vorsitzende und CDU-Stadtratskandidatin Anemone Bippes schneidet in der Analyse der Leserbrief-Schreiberin unter den CDU-Kandidaten und -Kandidatinnen für die Kommunalwahl gut ab.

Vielleicht sind es persönliche Erfahrungen oder Präferenzen, die zum Ergebnis der Analyse beigetragen haben. Doch der moderierende und nicht parteipolarisierende Ton von Anemone Bippes wird bei den Wählern vermutlich ankommen, die bisher keine Lernfähigkeit bei den festgefahrenen Positionen der großen Fraktionen erkennen können. So polarisiert die eigentlich für alle Bürger zuständige derzeitige Oberbürgermeisterin ihr politisches Mandat auf die Interessen der Lobbyisten und Mehrheitsbeschaffer im Gemeinderat, zu denen neben den Altvorderen ihrer Partei auch die Freien Wählern und oft auch die Fraktionschefs von SPD und Grünen gehören.

Weder für das fehlgesteuerte Luxus-Wohnbauprojekte auf dem SWR-Gelände «Wohnen am Tannenhof» noch für das an den Interessen der Bürger vorbeigehende Vincentiusprojekt übernehmen die derzeitigen Mandatsträger die Verantwortung. So könnte die Initiative «Mitreden» der Frauen Union mit Anemone Bippes eine Blaupause sein für die Vertreter möglicher neuer Machtverhältnisse im neuen Gemeinderat, der am 26. Mai gewählt wird. «Ängste über bezahlbaren Wohnraum und Altersarmut» ist ein Ergebnis der Umfrage der Frauen Union, auch ein Ergebnis der derzeitigen Wohnungspolitik, die aus der Baden-Badener Innenstadt eine «Normalverdiener»-freie Exklave gemacht hat.

Die Erklärung der Frauen Union Baden-Baden im Wortlaut:

Mit einer bezirksweiten regelmäßigen Umfrage-Aktion, die zweimal im Jahr stattfindet und nichts mit Wahlkampf zu tun hat, will die Frauen Union nun zum dritten Mal im direkten Gespräch von den Frauen erfahren, was sie bewegt, insofern eben «wo frau der Schuh drückt». Und so versuchte eine Abordnung der Frauen Union Baden-Baden mitten im Marktgeschehen auf dem Bernhardusplatz im persönlichen Austausch Informationen, Wünsche, Vorschläge, auch Beanstandungen zu frauenspezifischen Alltagsproblemen in Erfahrung zu bringen. So lauteten nur einige Fragen «Was ist Ihnen besonders wichtig?» «Worum sollen sich unsere Kommunalpolitikerinnen vermehrt kümmern?» «Wo sehen Sie Wege zur Einsparung?»

Nach wie vor ein vorrangiges «Stamm»-Thema waren bei den Standbesucherinnen Ängste über bezahlbaren Wohnraum und Altersarmut, ebenso fühlten sich viele Frauen bei einem familiären Pflegefall allein gelassen. Als neue Herausforderung sprachen die Frauen den Klimawandel mit seinen unabsehbaren Folgen für unsere Kinder an.

Speziell für Baden-Baden wurden mehrfach gute Busverbindungen (bedauert wurde hier die Einstellung der Linie 217 zum Scherrhof als Ausflugsziel) gewünscht, sowie eine Präsenz zeigende Polizei, hauptsächlich in den Abendstunden. Allein der direkte Kontakt mit den Frauen an diesem Vormittag trug zu größerer Gemeinsamkeit bei. Die Frauen Union versprach, die gewonnenen Informationen, Anliegen und Anregungen der Frauen in ihre Politik mit einfließen zu lassen.


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