Stand 31.7.2020, 08:45 Uhr

Aktuelle Risikogebiete für Urlauber weltweit – Hinzu gekommen sind die spanischen Gebiete Aragón, Katalonien und Navarra

Aktuelle Risikogebiete für Urlauber weltweit – Hinzu gekommen sind die spanischen Gebiete Aragón, Katalonien und Navarra

Baden-Baden, 31.07.2020, Bericht: Redaktion Die Bewertungen des Robert-Koch-Instituts sind die Grundlage, auf die sich das Ministerium für Soziales und Integration bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt. Für Reisende aus Risikogebieten sollen zeitnah neue Vorschriften gelten. goodnews4.de berichtete.

goodnews4.de veröffentlicht täglich von montags bis freitags die für die Reiseplanung wichtige Liste der vom RKI als Risikogebiet eingestuften Länder. Das Robert Koch-Institut gibt an, dass die Einstufung als Risikogebiet «nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat» erfolge.

Die Einstufung basiere dabei auf einer zweistufigen Bewertung. Zum einen auf der Feststellung, «in welchen Staaten/Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab» und zum anderen auf der Feststellung, «ob für Staaten/Regionen, die den genannten Grenzwert nominell unterschreiten, dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt». Für den zweiten Bewertungsschritt liefere «insbesondere das Auswärtige Amt auf der Grundlage der Berichterstattung der deutschen Auslandsvertretungen sowie ggf. das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat qualitative Berichte zur Lage vor Ort». Für die Bewertung maßgeblich seien insbesondere die Infektionszahlen und die Art des Ausbruchs – lokal begrenzt oder flächendeckend, die Testkapazitäten sowie durchgeführte Tests pro Einwohner und die in den Staaten ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens wie Hygienebestimmungen oder Kontaktnachverfolgungen. Ebenso werde berücksichtigt, wenn keine verlässlichen Informationen für bestimmte Staaten vorliegen.

 

Liste der Gebiete, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus besteht, 31. Juli 2020, 08:45 Uhr:

A: Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Angola, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien
B: Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnia und Herzegowina, Brasilien, Burkina Faso, Burundi
C: Cabo Verde, Chile, Costa Rica, Côte d'Ivoire
D: Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti
E: Ecuador, El Salvador, Eritrea, Eswatini
G: Gabun, Gambia, Ghana, Grenada, Guatemala, Guinea, Guinea Bissau, Guyana
H: Haiti, Honduras
I: Indien, Indonesien, Irak, Iran, Israel
J: Jamaika, Jemen
K: Kamerun, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Komoren, Kongo DR, Kongo Rep, Korea (Volksrepublik), Kosovo, Kuba, Kuwait
L: Lesotho, Libanon, Liberia, Libyen, Luxemburg
M: Madagaskar, Malawi, Malediven, Mali, Marokko, Mauretanien, Mexiko, Mongolei, Montenegro, Mosambik
N: Namibia, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Nordmazedonien
O: Oman
P: Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen
R: Republik Moldau, Ruanda, Russische Föderation
S: Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent and the Grenadines, Sambia, São Tomé und Príncipe, Saudi Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia,
Spanien - folgende autonome Gemeinschaften gelten derzeit als Risikogebiete: Aragón - Katalonien - Navarra,
Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Surinam, Syrische Arabische Republik
T: Tadschikistan, Tansania, Timor Leste (Osttimor), Togo, Trinidad Tobago, Tschad, Türkei, Turkmenistan
U: Uganda, Ukraine, USA, Usbekistan
V: Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate
Z: Zentralafrikanische Republik


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